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	<title>danielas selbstbeobachtungen</title>
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		<title>Reorientierung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 00:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewußtwerdung]]></category>
		<category><![CDATA[in Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte seit heute Nachmittag, als GL mich für ein Treffen anrief, kein gutes Gefühl. Etwas stimmte nicht. Ich habe jetzt länger gebraucht, um hier zu schreiben, aber das schlechte Gefühl ist immer noch da. Ich muß hier etwas klären. Ich benutzte im letzten Eintrag offensichtlich zu große Worte. Ich schrieb über Liebe, sogar bedingungslose Liebe, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9598&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte seit heute Nachmittag, als GL mich für ein Treffen anrief, kein gutes Gefühl. Etwas stimmte nicht. Ich habe jetzt länger gebraucht, um hier zu schreiben, aber das schlechte Gefühl ist immer noch da. Ich muß hier etwas klären.</p>
<p>Ich benutzte im letzten Eintrag offensichtlich zu große Worte. Ich schrieb über Liebe, sogar bedingungslose Liebe, aber ich weiß nicht mal was das ist. Ich muß hier mir zugestehen, daß die großen Worten zu verlockend waren, und ich mich damit geschmückt habe. (Das kenne ich sehr gut von meiner Mutter, die die beste Freundin von Superlativen ist.) Diesen Tick, mit Worten zu kompensieren, machte übrigens einen großen Teil der Unternehmung der letzten Jahre aus. Alle, die in dieser Schule teilgenommen haben, hatten einen Hang zu großen Worten. Gäbe es diese nicht, wäre das Lügengebäude viel früher zusammengebrochen.</p>
<p>Aber zurück zu meinem Gefühl: Ich schrieb hier, daß ich offen für GL bin, wenn er mir gegenüber nicht als Lehrer aufträte, sondern als Mensch. Das stimmt zwar, und es stimmt grundsätzlich für jeden anderen Mensch, aber Tatsache ist, daß ich an einem persönlichen Treffen <strong>nicht interessiert bin</strong>. Ich will nichts von ihm.</p>
<p>Die Wut von gestern war völlig berechtigt und tat mir sehr gut. Als ich das Ende vom Eintrag schrieb, fiel ich wieder in die Rolle der Musterschülerin, die von ihrem Lehrer anerkannt werden will und zeigen will, daß sie fähig ist, diese große ideale Liebe zu leben. Doch interessiert mich gerade ein Scheißdreck, was Liebe überhaupt heißt!</p>
<p>Ich habe auch vorhin gemeint, ich würde ihn treffen wollen, um der Konfrontation nicht auszuweichen. Aber auch das ist von ihm übernommen und kommt wieder von der &#8222;Musterschülerin&#8220; &#8212; und nicht von MIR! Ich brauche doch keine Konfrontation, um als Erwachsener anerkannt zu werden. Schon gar nicht von GL. Und wenn jemand in der Lage zu sein meint, zu beurteilen, ob ich lieben kann oder nicht, dann ist das ganz seine persönliche Beschäftigung, und hat mit mir nicht das geringste zu tun.</p>
<p>Ich mache den Fehler von anderen bestimmt nicht, an GL für immer hängen zu bleiben.</p>
<p>Ich will zusammen lachen, ins Kino gehen, spazierengehen, streiten, weinen, Sex haben, aber eben nicht mit GL, sondern mit Mi. (Aber davor habe ich die letzten Korrekturen der Dissertation noch zu machen. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Das ist jetzt auch mein letzter TB-Eintrag für eine gute Zeit (für immer?). Ich will nicht weiter unter dieser &#8222;Liebe&#8220; zu den Worten leiden.</p>
<p>Es gibt viel Wichtigeres im Leben als Worte. Das habe ich jetzt nun wirklich gelernt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9598/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9598&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Spaltung von Liebe</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Schau wie viel Liebe Du bekommst. GL:  http://marcoholmer.wordpress.com/2012/01/29/spaltung-von-liebe/ Wenn das nicht Liebe ist, dann weiß ich nichts mehr.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9573&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schau wie viel Liebe Du bekommst. GL:  <a href="http://marcoholmer.wordpress.com/2012/01/29/spaltung-von-liebe/">http://marcoholmer.wordpress.com/2012/01/29/spaltung-von-liebe/</a></p>
<p>Wenn das nicht Liebe ist, dann weiß ich nichts mehr.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9573/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9573&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bestandsaufnahme und meine Liebeserklärung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Öffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
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		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern machte ich ein Video, in dem ich wütend vor der Kamera sitze und meine Empfindungen, Beobachtungen und Gefühlen zu den letzten Geschehnissen ausdrücke. Die Idee war, es hochzuladen und hier als Tagebuch-Eintrag einzustellen, aber ich bin froh, daß ich es nicht gemacht habe. Ich weiß, wie schlimm GL in der Schule gemobbt wurde und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9547&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern machte ich ein Video, in dem ich wütend vor der Kamera sitze und meine Empfindungen, Beobachtungen und Gefühlen zu den letzten Geschehnissen ausdrücke. Die Idee war, es hochzuladen und hier als Tagebuch-Eintrag einzustellen, aber ich bin froh, daß ich es nicht gemacht habe. Ich weiß, wie schlimm GL in der Schule gemobbt wurde und wie sehr ihn sowas treffen würde &#8212; auch wenn meine Wut in dem Moment völlig in Ordnung war, ich will diese nicht in die Welt hinausposausen und jemanden fertig machen. Schon gar nicht, wenn ich diese Person äußerst liebe und schätze, trotz seiner Sturheit und Hang zur Verbitterung.</p>
<p>Es war tatsächlich ein Schlag in den Bauch, die Öffnung am Telefon/Skype erlebt zu haben (die dazu mit einer wunderschönen Email als Nachtrag verbunden war, welche vor Demut, Sanftheit und Glück strotzte &#8212; so einen GL kennt keiner, der hier im Internet mitliest! Er ist ganz anders als der von den &#8222;klugen Einträgen&#8220;), und dann zu erleben, wie jemand das alles rücksichtlos wegschmeißt und wieder in eine ideale Welt flüchtet (also genau das, was er G. mehrmals vorgeworfen hat, er würde genau diesen Fehler mit den weiteren TB-Einträgen machen &#8212; und würde das bis zum Lebensende durchziehen).</p>
<p>Ich war zuerst sehr traurig darüber, danach kam die Wut &#8212; ich schrie und schimpfte vor der Kamera und war mit dieser ganzen Methode der Vergeistigung à la &#8222;Vortrags-Eintrag&#8220; fertig! Für mich brach alles zusammen. Es war eine Katharsis. Ich war so stink sauer auf GL, daß ich ihn hätte schlagen können. Die ganze Philosophie zeigte sich als Wahn. Ich war vielleicht der einzige Mensch, der mitbekam, wie er in dem entscheidenden Moment, doch die andere Straße nahm und die Abkapselung auswählte. Da sagte er für die Daniela, die er so sehr liebt, ein ganz großes lautes: &#8222;Nein!&#8220;. Wo er nur in der Nähe kam, seine eigene Lage anzuschauen, wurde alles sofort weggeräumt. Tschüß. Aus. So nach dem Motto: &#8222;Mach Dir ein schönes Leben. Ich bleibe hier mit meinen Unternehmungen und beschäftige mich weiter mit meinen Themen &#8212; zu denen Du mir keine Lösung liefern könntest!&#8220;</p>
<p>Aber gut. Wie schwer muß es sein, für jemand der nie wie alle anderen sein wollte, nur eine Nacht lang ertragen zu müssen, daß er doch da, wo es entscheidend wird, wie alle anderen ist!!! Wie schlimm es zu erkennen sein muß, daß er auch Wärme, Geborgenheit, Sicherheit, Sex, Zärtlichkeit, Zuspruch, Aufmerksamkeit, Schutz vor Einsamkeit und ja auch materiellen Nutzen will!!! Das ganze Paket! Und dann auch noch Schönheit! Weil das ein Ästhet ist, meine Leute! Die Frau muß bitte schön perfekte Zähne haben, und eine richtig geile Figur! Und dann auch noch Sex-Appeal! Und Feinfühligkeit, spirituell sein, intelligent sein, Ausstrahlung haben! Und ihn auch zuhören können, und ihn lieben können, so wie er ist, ohne einen Hauch von Ansprüchen zu haben, ohne die bösartigen Handlungen und Erwartungen! Ohne Eifersucht, ohne Lügen!! Ohne Angst vor Einsamkeit! Das bitte schön alles, in einem Paket, ich will nur das, und nichts anderes!!!</p>
<p>Es ist völlig in Ordnung, wenn hier einer sich irrt. Aber das alles weder zugeben, noch aufgeben zu wollen: Das ist eine sehr große Selbststrafe!</p>
<p>Interessant ist, daß diese ganzen Sachen nur wirklich hochkommen, wenn einer <em>involviert ist, </em>und das ist genau der Witz mit Selbsterkenntnis: Selbsterkenntnis, ohne Involvierung, ist ein Irrwitz. Selbsterkenntnis mit Weltflucht, ist ein Witz! Einer kann sich gar nicht kennen, solange er nicht involviert ist. Und wenn er genau da flüchtet, wenn er bereits involviert ist, dann wird alles wirklich witzig.</p>
<p>Und was das alles noch wunderbar rechtfertigt: die Opfer-Rolle. Der beste Puffer der Welt, die perfekte Ausrede für Flucht vor Eigenverantwortung. Ich habe die vergangenen Monaten mitbekommen, wie schädlich es für einen ist, sich ständig als Opfer zu sehen und (beinah fanatisch) nach &#8222;Schuldigen&#8220; zu suchen. Es tut einem nicht gut. Man wird krank, passiv, immer trauriger und isolierter: &#8222;Die anderen können nicht lieben, die anderen sind nicht ehrlich, die anderen sind feig, die Gesellschaft ist aus Zombies gemacht, die Politik ist am Ende, die Deutschen Frauen sind kalt wie Messer, sie schlafen alle, sie haben Angst vor der wahren Liebe, diese niedrigen Wesen da unten!!&#8220; Das mag sogar ein Anteil an Wahrheit haben, aber was bringt schon, sich damit zu identifizieren und es mit Wut in die Welt täglich hinauszuposaunen? Wie viel Zeit und Energie gehen da verloren? Ist das nicht letztendlich alles nur Ersatz?</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Schuldzuweisungen bringen einem nie etwas. Es ist eigentlich dasselbe: die Opfer-Rolle. Diese ersetzt doch keine persönliche Auseinandersetzung &#8212; im besten Fall sind Schuldzuweisungen nur Nebenprodukte, nie das Ziel.</p>
<p>Was führt also zur Heilung? Ich weiß nicht viel, aber eine Sache weiß ich: meinen eigenen Anteil zu erkennen, hilft. Es kostet viel mehr Kraft, als andere als schuldig zu sehen, aber es ist auch das einzige, was Veränderungen im Inneren ermöglicht.</p>
<p>Was macht also mein eigenes Anteil an Verantwortung hier aus?</p>
<p>Es war mir bislang nicht klar, daß ich in den ganzen letzten Monaten die Illusion eines spirituellen Lehrers aufrecht hielt. Nicht nur wurde in mich projiziert, sondern, ich projizierte auch sehr stark: Ich sah diesen Menschen als makellos. Ich bekam die Schwankungen seines Verstandes zwar mit (ohne viel darüber zu sagen), bildete mir aber ein, daß im Moment der Wahrheit, das Herz immer Vorzug bekommen würde. Und das war natürlich Projektion. Ein schönes, wunderschönes Bild. Aber doch nur ein Bild. Eine Karikatur eines Menschen, der auch wie alle anderen mit Wasser kocht und zwischen Herzen und Verstand schwankt. Ein Mensch, der wie viele anderen auch Angst hat, seine Finger in den Dreck der Welt zu tauchen. Sich lächerlich zu machen. Seine Überzeugungen aufzugeben. Seine Verletzlichkeit auszuleben (anstatt sie immer als Thema von klugen Einträgen zu machen, wo &#8222;er naiv und das Opfer&#8220; war). Ein Mensch, der seinen Perfektions-Tick nicht aufgeben will, und genauso wie alle anderen, trotz seinen Ticks, geliebt werden will!!</p>
<p>Du hast es. Ich liebe Dich genau so. Trotz des Wahns. Trotz alledem. Und wie ich Dich dafür liebe. Wie froh bin ich, daß das andere wegfällt. Hinter der Fassade ist doch etwas viel Schöneres und Echteres. <strong>Nur diesen Mensch interessiert mich, und nicht das ganze Getue von vorher!</strong> Ich wäre sofort bereit, GL zu treffen, mit ihm tanzen zu gehen, einen Film anzuschauen, zusammen zu kochen, streiten bis beide weinen, schreien, singen, spielen, etc. Aber das alles eben mit GL!! Und nicht mit diesem verzerrten Bild von ihm!</p>
<p>Meine eigene Verantwortung war hier zu schweigen, und den Wahn nicht nur mitgemacht zu haben, sondern auch noch bestätigt zu haben! Auch wenn ich manchmal merkte, daß etwas nicht stimmte, sagte ich nichts. Ich wollte letztendlich zusammen zu diesem großartigen Menschen halten und noch viel mehr: ihn unterstützen und seine Wunde heilen.</p>
<p>Doch heute will ich nichts als eine stinknormale Begegnung! Magst Du es weiter mit der Nabelschau betreiben und die Vergeistigung noch ernster nehmen als zuvor? Fein! Ich liebe dich nicht weniger dafür! Wenn Du müde von der Vergeistigung bist, kannst Du mich anrufen! Ich fahre hin und treffe mich mit Dir. Schaue Dir in die Augen und verspreche, kein Geplapper von Liebe, Nicht-Liebe, Wahrheit, Öffnung, Distanzierung und Angst zu treiben&#8230;</p>
<div></div>
<div>- &#8211; -</div>
<div></div>
<div>Ich kann mich nicht über die letzten Geschehnisse beschweren und bin in diesem Moment richtig dankbar.</div>
<div></div>
<div>Mann ist es gut, mich wieder einigermaßen normal zu fühlen.</div>
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		<item>
		<title>Enttäuscht</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/29/enttauscht-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich rief GL gerade an und teilte ihm mit, daß ich eine Lesepause von seinen Seiten einlegen werde. Ich habe hier auch die Links entfernt. Ich kriege sofort Schmerzen im Unterleib, wenn ich seine letzten Einträge lese (vor allem die Einträge, in denen er über Liebe schreibt &#8212; und mir heimlich vorwirft, ich wäre nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9532&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich rief GL gerade an und teilte ihm mit, daß ich eine Lesepause von seinen Seiten einlegen werde.</p>
<p>Ich habe hier auch die Links entfernt.</p>
<p>Ich kriege sofort Schmerzen im Unterleib, wenn ich seine letzten Einträge lese (vor allem die Einträge, in denen er über Liebe schreibt &#8212; und mir heimlich vorwirft, ich wäre nicht bereit zu lieben, weil ich nicht mit ihm zusammen sein will. Es ist auch nicht in Ordnung, daß er ständig meine Verbindung zu Mi. auf hinterlistige Art und Weise herunterzieht). Es sind jetzt keine &#8222;guten Schmerzen&#8220;, die den Kontakt mit der Wahrheit ausmachen, sondern ganz andere. Ich muß mir hier zugestehen, daß ich keinen Schutz vor so viel Verbitterung, Projektion und Manipulation habe. Ich halte mich da lieber fern. Das ganze erinnert mich übrigens sehr stark an meine Mutter &#8212; sie auch fängt zu manipulieren an, wenn die Sachen nicht so kommen, wie sie es sich gewünscht hat.</p>
<p>Ich bin sehr traurig darüber. Fühle mich auch betrogen, verletzt und enttäuscht.</p>
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		<title>Draufgezahlt</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 13:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst-Vergessenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich brauche nur ehrlich sein, und dann passiert schon das Richtige. Diese Ehrlichkeit ist wichtig, nichts anderes. Da ich die Wahrheit nur in mir selbst finden kann (das von anderen zu verlangen, wäre nicht nur falsch, sondern egoistisch und kriminell. Es wäre zu verlangen, andere müssten ihr Ego aufgeben, die Wahrheit sagen, lieben&#8230; wenn sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9520&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich brauche nur ehrlich sein, und dann passiert schon das Richtige. Diese Ehrlichkeit ist wichtig, nichts anderes. Da ich die Wahrheit nur in mir selbst finden kann (das von anderen zu verlangen, wäre nicht nur falsch, sondern egoistisch und kriminell. Es wäre zu verlangen, andere müssten ihr Ego aufgeben, die Wahrheit sagen, lieben&#8230; wenn sie noch gar nicht in der Lage sind. Wie könnte man von jemandem Liebe verlangen?), auch wenn Auslöser hier sehr hilfreich sind, geht es darum, nach Innen zu schauen und da die Antworten zu suchen. Konkret heißt das: mein eigenes Gefühl erkennen und ehren, und keinesfalls in die Falle hineinfallen, die Einschätzung, die Wünsche, die Bedürfnisse und ja auch die Gefühle anderer über meine eigenen zu stellen. Ganz egal wie wichtig und nah mir diese anderen auch sind und wie ernst sie es mit den Gefühlen meinen&#8230; Erst wenn ich mich selbst ernst nehme, ist die Basis geschafft, wo etwas Wertvolles entstehen kann. Erst hier gibt es mich und damit auch Selbstliebe.</p>
<p>Ich finde ganz interessant, wie die letzten Ereignisse, die fast einen Irrwitz bilden, alles zusammen gerüttelt haben und dadurch viele Sachen, die lange am falschen Platz waren, wieder an den richtigen geschoben werden. Ich könnte hier die Punkte auflisten, und das, was ich bei den Betroffenen sehe, beim Namen nennen. Das mache ich aber nicht. Es geht nur darum, was mich selbst betrifft (jeder muß dann für sich selbst das entdecken, wenn genügende Großzügigkeit und Selbstliebe vorhanden sind. Dafür muß die Negativität aber besiegt werden, und das ist bestimmt keine leichte Erfahrung).</p>
<p>Was ich für mich gelernt habe:</p>
<ul>
<li>Es ist falsch, jemand aus dem Sand ziehen zu wollen, wenn das an meine eigene Substanz geht. Ich habe die starke Vermutung, daß in vielen Gesprächen mit GL der ganzen letzten Monaten, genau das passiert ist. Seine Gefühle und Schwierigkeiten waren wichtiger als meine eigenen, und ich überging dabei Meldungen meines Gewissens. Es wäre eine große Lüge, mich hier als Opfer zu präsentieren. Ich war eben kein Opfer, sondern, habe zu verantworten, daß ich mir zur Verfügung stellte und mich mehrmals überging.</li>
</ul>
<p>Es gibt andere Punkte. Aber ich bleibe erstmal bei dieser einen Sache. Es tut schon weh, hier einzusehen, daß der Austausch mir oft nicht gut getan hat und so penetrant war, daß ich meine eigenen Sachen liegen ließ. Dadurch, daß ich kein Stopp-Schild zeigte, schadete ich mir selbst und indirekt auch anderen. Ganz konkret habe ich draufgezahlt, sowohl mit den Telefongesprächen, die auf mein Konto gingen, als auch seelisch, indem ich mehrere Träume in der Nacht hatte, die von den Schwierigkeiten von GL handelten.</p>
<p>Es ist dennoch sehr wichtig, vor allem wenn ich über meine Ausstrahlung bewußt werde, mich vor dem Einfluß anderer zu bewahren und mich nicht in der inneren Welt anderer zu verlieren. Ich meine das jetzt nicht als Schutz oder als Angst vor Tiefe, sondern genau wegen des Kontaktes mit dieser Tiefe. Wenn etwas sich falsch anfühlt, dann muß es sofort ausgesprochen werden, rücksichtslos. Nur wenn ich das mache, bin ich ganz, und auch involviert. Alles andere ist bloße Unbeteiligtheit und erzeugt unnötige Verwirrung. Abkapselung und das &#8222;Wir-Gefühl&#8220; sind beide Lügen. Die Wahrheit liegt dazwischen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9520/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9520&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Macht außer Kontrolle</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abkapselung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Identifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst-Vergessenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verwirrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte hier über die Überdrehtheit des vergangenen Konzertabends schreiben. Plötzlich spüre ich aber ein Wasserfall von Gefühlen und bin in Tränen. Ich schreibe also erstmal darüber. Da ist das Brennen wieder, das ich gestern während ich die Rückmeldungen der vergangenen Tagen las, erlebte. Es wärmt den ganzen Bauch von Innen, dieses Gefühl von tiefster Dankbarkeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9504&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte hier über die Überdrehtheit des vergangenen Konzertabends schreiben. Plötzlich spüre ich aber ein Wasserfall von Gefühlen und bin in Tränen. Ich schreibe also erstmal darüber. Da ist das Brennen wieder, das ich gestern während ich die Rückmeldungen der vergangenen Tagen las, erlebte. Es wärmt den ganzen Bauch von Innen, dieses Gefühl von tiefster Dankbarkeit und Liebe. Ich komme mir vor, als ob ich über einen ganz besonderen Schatz gestolpert wäre. In diesem Moment weiß ich, daß es nur eine Sache in dieser Welt gibt, die glücklich macht: die Wahrheit. Es ist egal, ob diese Wahrheit häßlich oder schön ist. Hauptsache gibt es sie, und ich darf in Kontakt mit ihr kommen.</p>
<p>(Gerade habe ich eine Pause gemacht. Ich mußte jemand anrufen, diese Gefühle ausdrücken und mich bedanken).</p>
<p>So. Nun sitze ich hier vor dem Computer und konfrontiere mich mit dem Ablauf des Konzertabends. Es gab mehrere Momenten, bei denen ich nicht ehrlich war, mich selbst komisch vorkam, pufferte und von einem zum anderen hüpfte. Es waren mehrere Sachen. Einige, die mir jetzt einfallen: Ich konnte GL keine halbe Sekunde lang in die Augen schauen, redete mit allen möglichen Menschen auf der Straße und auch auf dem Konzert (diese schaute ich zwar in die Augen, eine echte Begegnung war aber unmöglich), konnte gar nicht still sitzen, hörte meine eigene Stimme und Lachen, verwickelte mich in Gesprächen, die ich gar nicht führen wollte, etc. Die ganze Zeit war eine unterschwellige Überdrehtheit vorhanden. Es lief automatisch ab, wie die kaputte Funktion einer unkontrollierten Maschine. Da war Unruhe, Selbstvergessenheit, Hektik, Lärm. Und Druck. Sehr viel Druck.</p>
<p>Wenn ich die Augen schließe und in die Situation nochmal hineingehe, dann sehe ich nur hektische Bewegungen und Lärm. Da ist auch ein stumpfes Herz. Und eine innere Haltung fehlt. Da ist niemand.</p>
<p>Hier manche Punkte, die ich mit der Besinnung wahrnehmen kann:</p>
<p>- Ich fühle mich verloren und überfordert, wenn jemand auf mich angewiesen ist. Das ist keine neue Sache. Es ist noch schwieriger, wenn diese Person mir wichtig ist. (Freunde hätten mir schon vorgeworfen, ich würde sie in einer Situation in der sie keine anderen Menschen kennen, im Stich lassen und flüchten. Das ist leider wahr. Doch erlebte ich es schon lange nicht mehr so extrem wie dieses Mal);</p>
<p>- Ich habe diese Menschen eine Zeit lange nicht getroffen (ich sitze großteils meiner Zeit an der Dissertation und habe momentan kaum Kontakt mit anderen Menschen). Die kommen auf mich zu, ich gehe auf sie zu, und es gibt eine Panne: es wird alles hektisch und euphorisch, wie bei einer unwillkürlichen Explosion. Es wird geredet, gelacht, berührt, es gibt aber keine Begegnung. Ich bin nicht da. Selbstvergessenheit schwingt in allen Körperzellen meines Körpers: meine eigene Unbewußtheit und die jeder diesen Menschen, die sich annähern. Die ganze Energie, die viel zu viel ist, wird verschwendet. (Nach so einer Erfahrung, bin ich meistens extrem geschafft. Es gibt aber nichts, was geschafft wurde, sondern, &#8222;es&#8220; hat mit mir geschafft, was es will, weil ich gar nicht präsent war und mich bloß als Kanal für Unbewußtheit zur Verfügung stellte);</p>
<p>- Ich komme mir vor wie ein Vulkan außer Kontrolle, der glüht und Feuer spuckt. Ich möchte, daß jemand mich in die Augen anschaut und stoppt. (Als ich GL damit konfrontierte, warum er mir im Moment der Geschehnisse nicht spiegelte, was er wahrnahm, kam deutlich heraus, daß ich heimlich darauf wartete, daß jemand mich stoppte und sagte: &#8222;jetzt ist aber Ruhe!&#8220;. Das können aber erstens nur sehr wenige Menschen. Und zweitens: Es ist nicht richtig, das von anderen zu erwarten. Ich muß doch lernen, meine eigene Energie für mich zu behalten, anstatt sie auf dieser Art zu verschwenden. Ich merke auch, daß diese &#8222;Macht außer Kontrolle&#8220; andere Menschen und mich selbst schädigen kann).</p>
<p>Ich möchte es morgen im Laden weiter beobachten, wenn es mir gelingt. In einem kleineren Rahmen passiert es zwar nicht mit solcher Heftigkeit, es gibt aber in einem viel kleineren Maßstab ähnliche Abläufe, die ich aufmerksamer beobachten möchte.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Nachtrag: Am Telefongespräch hatte ich am meisten Schwierigkeiten mit dem Wort &#8222;Macht&#8220;. Ich lehnte ab, daß ich in irgendeiner Weise etwas mit Macht zu tun haben könnte. Ich nehme das Ganze eher als Ohnmacht wahr. Doch Macht ist aber nichts böses, so wie ich vermutete. Im Wikipedia steht: &#8222;Im Althochdeutschen, Altslawischen und Gotischen bedeutete das Wort <em>Macht</em> (got.: <em>magan</em>) soviel wie Können, Fähigkeit, Vermögen (z.B. jemand „vermag“ etwas zu tun), signalisiert also Potenzialität.&#8220; (Die Diskussionsseite von dem Artikel ist enorm).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9504&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Es wurmt mich</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/26/es-wurmt-mich/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Nacht träumte ich: Ich habe im Fußbereich zwei kleine Tiere unter der Haut. Sie sind so etwas wie Würmer (etwa 4 cm lang). Einer ist links und bewegt sich nicht. Der andere ist rechts und bewegt sich. Während er sich bewegt, tut das ein wenig weh. Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl mit ein wenig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9495&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Diese Nacht träumte ich:</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"><em>Ich habe im Fußbereich zwei kleine Tiere unter der Haut. Sie sind so etwas wie Würmer (etwa 4 cm lang). Einer ist links und bewegt sich nicht. Der andere ist rechts und bewegt sich. Während er sich bewegt, tut das ein wenig weh. Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl mit ein wenig Schmerz verbunden. Ich halte meinen rechten Fuß, als der Wurm sich bewegt und drücke sehr stark gegen die Haut. Der Wurm stirbt anscheinend, weil er sich dann nicht weiter bewegt. Ich möchte aber zum Arzt, weil ich Angst habe, mehrere Würmer zu haben.</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Der Traum war sehr real. Als ich aufwachte, mußte ich meine Füße überprüfen, so überzeugt war ich, daß er real war. Als nächstes dachte ich an GL und an das gestrige Gespräch mit ihm, bevor er nach F. kam. Und dann kamen Erinnerungen an die Geschehnisse von gestern Abend, die wie ein Selbstläufer waren und mir den Schlaf der halben Nacht raubten. Mir war in der Nacht und auch noch am Morgen flau im Magen, als ob ich eine Nahrung geschluckt hätte, die ich nicht verarbeiten kann. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Daß meine Füße im Traum betroffen sind, ist kein Zufall. Die Glieder, womit ich stehe, haben Fremdkörper unter der Haut. Etwas ist am falschen Platz. Ich habe nicht gelernt, mich abzugrenzen. Doch unterbewusst lehne ich etwas sehr stark ab, was ich im direkten Kontakt nicht in der Lage war, zu bemerken und auszudrucken. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Ganz konkret bringe ich das in Verbindung mit dem gestrigen Gespräch mit GL, und auch mit den Gesprächen davor. Es hat mich unangenehm berührt und ging unter die Haut. Aber eben nicht der Ausdruck von Gefühlen. Ich könnte nie es jemandem übelnehmen, wenn er seine Gefühle mit Herzen und Seele fühlt und auch auszudrucken versucht &#8212; das ist genau das, was ich an Menschen am Wertvollsten finde. Ich bewundere es &#8212; und beneide es auch. Damit in Kontakt zu kommen ist letztendlich ein Geschenk: Es öffnet das Herz, anstatt es zu schließen. Es ist Licht, und nicht Schatten &#8212; auch wenn ich dann in Kontakt mit meinen eigenen Schwierigkeiten komme, selbst klar über meine Gefühle zu werden und sie auszudrücken.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Wir redeten über meine Schwierigkeit, mich zu involvieren. Das war sehr schmerzhaft für mich, aber dafür bin ich unendlich dankbar. Diese Schwäche kannte ich heimlich zwar, doch wagte nicht, mich näher damit auseinanderzusetzen. Es war wie eine Wolken aus Unklarheiten. Das Gespräch mit GL darüber war entlarvend und sehr hilfreich &#8212; so schwer es auch ist, die Wahrheit zu verkraften, die unter dem Eintrag </span></span><a href="http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/22/unbeteiligtheit/" target="_top"><span style="color:#0006eb;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Unbeteiligtheit</span></span></span></span></a><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"> beschrieben ist. Ich werde nie vergessen, mit welcher liebenswürdigen Art es mir gesagt wurde. Da war GL keine Sekunde lang lehrhaft, sondern sehr respektvoll, mitfühlend und absolut selbstlos. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Doch das, was mir nicht recht ist und durch das unangenehme Gefühl der Parasiten in Traum wiedergegeben wurde, ist ein unterschwelliger Aspekt der Manipulation, der doch mitschwang. Es kostet enorme Überwindung, hier darüber zu schreiben, aber es ist das, was ich empfinde: GL blieb nicht bei dem Gefühlsausdruck, sondern, er redete auch über (seine Ansichten von) meine Verbindung zu Mi. und M. &#8212; und was daran falsch wäre. Ich habe ihm zugehört und war vor allem von seinem Gefühlsausdruck sehr gerührt. Aber die Einmischung kam nicht aus dem Herzen &#8212; und das traf mich. Die Träume, die ich hatte (auch mit dem blonden Mann neulich), deuten auf diese Unreinheit. Ich fühlte mich in gewisser Weise betrogen und ausgenutzt. Ich habe es in dem Moment keine Stellung bezogen. Es war mir auch nicht klar &#8212; und ich schätze, daß ich auch Schuldgefühle hatte, es offen auszusprechen. Aber mir wurde es heute klar, warum ich die (Alp)Träume hatte und wie verletzend die Wirkung von falschen Nebenaussagen in einem Moment des Vertrauens sein kann.  </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Ich erinnerte dann auch an eine Situation mit M., bei der ich selbst diesen Fehler machte. Ich sprach von seiner Freundin und mischte mich manipulativ ein (sie würde ihn bewundern und nur deswegen war er mit ihr zusammen). Und genau das ist nicht in Ordnung. Es kommt nicht aus dem Herzen. Es hat mit Ansprüchen zu tun. Das Herz will die Gefühle ausdrücken, aber etwas anderes in einem will doch dafür belohnt werden und zielt rücksichtslos auf &#8222;Feinde&#8220;, die das verhindern könnten. In der Offenheit ist die gefährlichste Waffe eben Manipulation. Und genau das ist es, wenn jemand meint, mehr über die Verbindung zwischen zwei Menschen zu wissen, als diese selber. Noch genauer: wenn jemand wagt, das jemandem anderen zu erzählen, und als die Wahrheit zu verkaufen, und das in einem Moment der Auslieferung und des Vertrauens, dann ist das nicht in Ordnung. Da ist ganz schnell Schluß mit dem Geben, und die Offenheit wird schlichtweg ausgenutzt, um einen imaginären</span></span><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">&#8222;Krieg zu gewinnen&#8220;. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Das Herz kennt aber keinen Krieg. Das ist keinesfalls berechtigt, sondern Betrug. Es stimmt eben nicht, daß in der Liebe und im Krieg alles erlaubt ist.  </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Hier wurmt es mich und ich werde das GL auch persönlich sagen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">- &#8211; -</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Eine Reihe von Gedanken, die sich bei mir diese Tage meldeten: Ich hatte vorher, mit einfachen Worten ausgedruckt, ein &#8216;Schüler-Lehrer-Verhältnis&#8217; mit GL. In den letzten etwa 4 Jahren, ist er bestimmt einer der einflussreichsten Menschen in meinem Leben gewesen. Auch einer, den ich sehr tief liebe und schätze. Nach der Auflösung der Phönix-Schule, war er nicht mehr mein Lehrer, aber genauso wichtig &#8212; ein Freund, der mich inspirierte und mir immer wieder viele neue Sachen durch bloß seine Art zeigte (angenehme und unangenehme). Ich durfte ihn auch manche Sache zeigen &#8212; da funktionierte etwas, was eine eigene Dynamik hatte, wie Magie.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Als er sich verliebte, verwirrte mich das im ersten Moment. Ich konnte aber mitfühlen, obwohl nicht auf der gleichen Art wie er. Ich sagte ihm, daß ich keine erotische Anziehung für ihn empfinde, machte aber klar, daß der Kontakt wichtig und bereichernd für mich ist, wie kaum ein anderer &#8212; und das weiß er. Ich war offen dafür, daß er mich nach der Abgabe der Arbeit besucht und hatte keine weiteren Probleme damit. Daß ich in den letzten Monaten mich gegenüber Mi. immer mehr zu öffnen versuche, habe ich ihm auch gesagt. Darüber schrieb ich hier im Blog zwar nicht, es ist für mich aber klar, daß da eine ganz natürliche Verbindung besteht, und diese möchte ich mir weiter anschauen. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Doch womit ich am meisten in den letzten Wochen wieder in Kontakt komme, ist zu wissen, daß ich nun alleine da stehe. Ich bin auf mich zurückgeworfen: es geht nicht ums Reagieren, sondern darum, was ich selbst empfinde und möchte. Daß das bei mir sehr zart und unklar ist, ist zwar schmerzhaft, da ich gerne wie andere mich festlegen würde, es ist aber das, womit ich zu tun habe. Es ist falsch, hier Druck zu machen und die Schwäche schnell entfernen zu wollen. Das Beste, was ich machen kann, ist weiter ehrlich bleiben und niemanden belügen. Vor allem mich selbst nicht. Hier bin ich alleine. Nicht nur bei meinen Gefühlen, sondern auch bei der ganzen Schwäche, mich nicht erden zu können und das ständige Erleben als bloßer Adressat. Keiner, der das selbst nicht kennt, kann nachvollziehen, worum es hier eigentlich geht. Auch die Motive, die dahinter stecken, bleiben für andere absolut fremd &#8212; so klug sie doch sind, so viel Erfahrung sie doch haben und alles durchzuschauen meinen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Wenn es bei anderen um das Auflösen der Selbstständigkeit geht, geht es bei mir um genau das Gegenteil: mich von den Ideen, Bewertungen, Idiosynkrasien anderer zu lösen, und bei mir zu schauen, was hier überhaupt da ist. Mich auch für den Ausdruck der Gefühle anderer zu öffnen, aber ohne die Ehrlichkeit über meine eigene Gefühle zu verlassen. Dabei hilft mir Mi. sehr, indem er nicht angreift, sondern Geduld hat und zuhört. Er bekommt es mit, wie schwer es mir fällt, meine Gefühle zu zeigen &#8212; und wie sehr diese von Angst voreingenommen sind. Und doch erschreckt er nicht. Das ist sehr wertvoll und hilft mir sehr, auch wenn ich hier darüber noch nie zuvor schrieb.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">In Traum druckte ich den Wurm gegen meine Haut, um ihn zu töten. Genau das ist die Richtung: Ich möchte mich von dem abnabeln, was nicht zu mir gehört.   </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Mi.s Empfehlung, meine Kraft für mich aufzuwenden und den Endspurt der Dissertation, werde ich befolgen. Ich werde auch allen Menschen, die Ansprüche an mich und meine Aufmerksamkeit stellen, konsequent eine Absage geben &#8212; außer ich merke daß es mir hilft und stärkt.</span></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9495/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9495&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Traumbeschreibung</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/24/traumbeschreibung/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin mit GL auf einer Reise. Wir sind beide hungrig und suchen einen Ort, wo wir etwas zum Essen bekommen können. Die Stadt ist sehr schön, mit kleinen Gassen und alten Häusern. Wir finden einen Innenhof, wo ein Restaurant, das in Meeresfrüchte spezialisiert ist, versteckt ist. Ich sage zu ihm, daß das bestimmt zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9490&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich bin mit GL auf einer Reise. Wir sind beide hungrig und suchen einen Ort, wo wir etwas zum Essen bekommen können. Die Stadt ist sehr schön, mit kleinen Gassen und alten Häusern. Wir finden einen Innenhof, wo ein Restaurant, das in Meeresfrüchte spezialisiert ist, versteckt ist. Ich sage zu ihm, daß das bestimmt zu teuer ist, und wir etwas günstigeres finden können. Er sagt „Nein. Es gefällt mir hier. Gefällt es Dir auch? Wenn ja, dann gehen wir rein. Es ist egal, wie teuer es ist. In diesen Momenten im Leben darf man nicht sparen.“</em></p>
<p><em>Es gibt ein riesiges Buffet mit allen möglichen Arten von Fischen. Ich mache eine Fehlbewegung und die Schale rutscht. Mir ist peinlich, GL lacht aber und sagt, daß das doch überhaupt kein Problem ist. Wir lachen beide. Die Kellner können sich auch nicht aushalten und brechen in Gelächter aus. Es ist wie in einer Komödie. Ich komme mir etwas ungeschickt vor, nehme es aber an. Es fällt mir auch auf, daß das Restaurant sehr voll ist. Es herrscht eine super Atmosphäre. Das Essen hier ist sehr teuer, die Atmosphäre aber entspannt und herzlich.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9490&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Mit der Angst befreundet</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/23/mit-der-angst-befreundet/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 21:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[in Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[geduld]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr wichtige Sache bei Selbsterkenntnis ist, lieb mit mir selbst zu sein, Geduld mit mir zu haben. Geduld ist wichtiger als Klugheit. Es ist völlig in Ordnung, schwach zu sein, Angst zu haben, an mich zu zweifeln. Ich akzeptiere doch, daß andere Angst haben. Warum dann ein Problem daraus machen, wenn ich selbst Angst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9487&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr wichtige Sache bei Selbsterkenntnis ist, lieb mit mir selbst zu sein, Geduld mit mir zu haben. Geduld ist wichtiger als Klugheit.</p>
<p>Es ist völlig in Ordnung, schwach zu sein, Angst zu haben, an mich zu zweifeln. Ich akzeptiere doch, daß andere Angst haben. Warum dann ein Problem daraus machen, wenn ich selbst Angst bekomme?</p>
<p>Die Angst ist ein Freund. Wenn sie heute Nacht nochmal kommt, werde ich sie willkommen heißen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9487&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Unbeteiligtheit</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/22/unbeteiligtheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Nacht war nicht leicht. Immer wieder überkam mich einen Schmerz im Brustbereich. Die Gedanken schwammen hin und her, die Träume waren verworren und brüchig. Was ich am ehesten wahrnahm, war dieser Schmerz. Während ich hier sitze und schreibe, ist wieder ein Reiben im Herzen zu spüren. Damit ist auch Scham verbunden. Mir ist wegen der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9472&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Nacht war nicht leicht. Immer wieder überkam mich einen Schmerz im Brustbereich. Die Gedanken schwammen hin und her, die Träume waren verworren und brüchig. Was ich am ehesten wahrnahm, war dieser Schmerz. Während ich hier sitze und schreibe, ist wieder ein Reiben im Herzen zu spüren. Damit ist auch Scham verbunden.</p>
<p>Mir ist wegen der letzten Eintrag peinlich. Der ganze Text ist eine Offenbarung meiner Grundeinstellung: ich nehme mich selbst aus den Erlebnissen raus und versetze mich in eine Position des Beobachters. Es berührt mich zwar zutiefst, wenn Menschen sich öffnen und ausdrücken können, doch ich selbst traue mich nicht und schaue alles aus der ferne, distanziert, mit kaum einer Beteiligung. Das klingt vielleicht absurd, aber tatsächlich betrachte ich Menschen als Studienobjekte. Ich nehme sie bis ins Detail wahr und weiß von Sachen, die sie über sich selbst sich nicht mal vorstellen können. <strong>Doch was ich selbst fühle und wie ich selbst bin, bleibt mir fremd.</strong> Selbst wenn eine zarte Brise aus mir strömt, und die übliche Spaltung aufgelöst wird, dauert es nicht lange und es verschwindet wieder &#8212; und schon bin ich nicht mehr teil, sondern getrennt. Das erlebe ich vor allem durch eine unterschwellige Neutralität, die alles durchdringt, was ich mache.</p>
<p>Ich bin nicht ganz. Ich ticke mit etwa 70% meines Wesens. Bezüglich Gefühlen ist nicht mal die Hälfte da. Die Erfahrungen scheinen mir alle plötzlich austauschbar und ich erlebe mich ständig als Adressat. Ich bin kein Zug, der irgendwohin fährt, um das Ziel zu erreichen, sondern eher eine U-Bahn Endstation.</p>
<p>Mir kam gerade mehrmals etwas in den Sinn: Ich war nur selten in der Lage, etwas aus ganz eigenem und persönlichem Antrieb zu fühlen. Ich schätze das ist so, weil ich vor diesen Gefühlen umheimlich viel Angst habe. Es ist dann wie ein Loch, das mich schluckt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie andere Menschen das machen. Für mich ist das wie sterben. Ich habe hier eine Vermutung (auch etwas, was gerade immer wieder in den Sinn kommt): ich bin tatsächlich hochsensibel und das, was andere als angenehm (und lebenswert) empfinden, empfinde ich als schmerzhaft und bedrohlich (tödlich). Ich schließe mich dann und möchte jede Erfahrung am liebsten nur analysieren oder oberflächlich an mich heranlassen. Um das zu puffern, fixiere ich das Augenmerk auf andere Lebewesen, die mich dann mehr interessieren, weil das Studieren weniger weh tut als das Erleben selbst.</p>
<p>Da fehlt etwas. Es fehlt Polarität. Es fehlen Präferenzen. Es fehlt Individualität.</p>
<p>Ich habe es schon anders erlebt, aber es war ein einziges Mal. Da ich zutiefst enttäuscht wurde, verschloß ich mich. Seitdem komme ich nicht mehr zu diesem Punkt, wo es aus der Mitte heraus strahlt, ohne jede Distanzierung oder Zweifel. Das gilt nicht nur für mitmenschlichen Interaktionen, sondern auch in Bezug auf die Arbeit und auf die Berufung. Ich kann mich nicht involvieren. Es bleibt alles bloß Studienobjekt. Mein ganzes Leben.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Als ich anfing, diesen Eintrag zu schreiben, war ich erschüttert. Jetzt ist wieder alles neutral.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Nachtrag: Jetzt bin ich wieder entsetzt und aufgewühlt. Es ist keine schöne Erfahrung, nirgendwohin hineinzupassen und das Leben als Außenstehender zu (ver)leben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9472&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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