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	<title>danielas selbstbeobachtungen</title>
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		<title>Macht außer Kontrolle</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abkapselung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbst-Vergessenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verwirrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte hier über die Überdrehtheit des vergangenen Konzertabends schreiben. Plötzlich spüre ich aber ein Wasserfall von Gefühlen und bin in Tränen. Ich schreibe also erstmal darüber. Da ist das Brennen wieder, das ich gestern während ich die Rückmeldungen der vergangenen Tagen las, erlebte. Es wärmt den ganzen Bauch von Innen, dieses Gefühl von tiefster Dankbarkeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9504&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte hier über die Überdrehtheit des vergangenen Konzertabends schreiben. Plötzlich spüre ich aber ein Wasserfall von Gefühlen und bin in Tränen. Ich schreibe also erstmal darüber. Da ist das Brennen wieder, das ich gestern während ich die Rückmeldungen der vergangenen Tagen las, erlebte. Es wärmt den ganzen Bauch von Innen, dieses Gefühl von tiefster Dankbarkeit und Liebe. Ich komme mir vor, als ob ich über einen ganz besonderen Schatz gestolpert wäre. In diesem Moment weiß ich, daß es nur eine Sache in dieser Welt gibt, die glücklich macht: die Wahrheit. Es ist egal, ob diese Wahrheit häßlich oder schön ist. Hauptsache gibt es sie, und ich darf in Kontakt mit ihr kommen.</p>
<p>(Gerade habe ich eine Pause gemacht. Ich mußte jemand anrufen, diese Gefühle ausdrücken und mich bedanken).</p>
<p>So. Nun sitze ich hier vor dem Computer und konfrontiere mich mit dem Ablauf des Konzertabends. Es gab mehrere Momenten, bei denen ich nicht ehrlich war, mich selbst komisch vorkam, pufferte und von einem zum anderen hüpfte. Es waren mehrere Sachen. Einige, die mir jetzt einfallen: Ich konnte GL keine halbe Sekunde lang in die Augen schauen, redete mit allen möglichen Menschen auf der Straße und auch auf dem Konzert (diese schaute ich zwar in die Augen, eine echte Begegnung war aber unmöglich), konnte gar nicht still sitzen, hörte meine eigene Stimme und Lachen, verwickelte mich in Gesprächen, die ich gar nicht führen wollte, etc. Die ganze Zeit war eine unterschwellige Überdrehtheit vorhanden. Es lief automatisch ab, wie die kaputte Funktion einer unkontrollierten Maschine. Da war Unruhe, Selbstvergessenheit, Hektik, Lärm. Und Druck. Sehr viel Druck.</p>
<p>Wenn ich die Augen schließe und in die Situation nochmal hineingehe, dann sehe ich nur hektische Bewegungen und Lärm. Da ist auch ein stumpfes Herz. Und eine innere Haltung fehlt. Da ist niemand.</p>
<p>Hier manche Punkte, die ich mit der Besinnung wahrnehmen kann:</p>
<p>- Ich fühle mich verloren und überfordert, wenn jemand auf mich angewiesen ist. Das ist keine neue Sache. Es ist noch schwieriger, wenn diese Person mir wichtig ist. (Freunde hätten mir schon vorgeworfen, ich würde sie in einer Situation in der sie keine anderen Menschen kennen, im Stich lassen und flüchten. Das ist leider wahr. Doch erlebte ich es schon lange nicht mehr so extrem wie dieses Mal);</p>
<p>- Ich habe diese Menschen eine Zeit lange nicht getroffen (ich sitze großteils meiner Zeit an der Dissertation und habe momentan kaum Kontakt mit anderen Menschen). Die kommen auf mich zu, ich gehe auf sie zu, und es gibt eine Panne: es wird alles hektisch und euphorisch, wie bei einer unwillkürlichen Explosion. Es wird geredet, gelacht, berührt, es gibt aber keine Begegnung. Ich bin nicht da. Selbstvergessenheit schwingt in allen Körperzellen meines Körpers: meine eigene Unbewußtheit und die jeder diesen Menschen, die sich annähern. Die ganze Energie, die viel zu viel ist, wird verschwendet. (Nach so einer Erfahrung, bin ich meistens extrem geschafft. Es gibt aber nichts, was geschafft wurde, sondern, &#8222;es&#8220; hat mit mir geschafft, was es will, weil ich gar nicht präsent war und mich bloß als Kanal für Unbewußtheit zur Verfügung stellte);</p>
<p>- Ich komme mir vor wie ein Vulkan außer Kontrolle, der glüht und Feuer spuckt. Ich möchte, daß jemand mich in die Augen anschaut und stoppt. (Als ich GL damit konfrontierte, warum er mir im Moment der Geschehnisse nicht spiegelte, was er wahrnahm, kam deutlich heraus, daß ich heimlich darauf wartete, daß jemand mich stoppte und sagte: &#8222;jetzt ist aber Ruhe!&#8220;. Das können aber erstens nur sehr wenige Menschen. Und zweitens: Es ist nicht richtig, das von anderen zu erwarten. Ich muß doch lernen, meine eigene Energie für mich zu behalten, anstatt sie auf dieser Art zu verschwenden. Ich merke auch, daß diese &#8222;Macht außer Kontrolle&#8220; andere Menschen und mich selbst schädigen kann).</p>
<p>Ich möchte es morgen im Laden weiter beobachten, wenn es mir gelingt. In einem kleineren Rahmen passiert es zwar nicht mit solcher Heftigkeit, es gibt aber in einem viel kleineren Maßstab ähnliche Abläufe, die ich aufmerksamer beobachten möchte.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Nachtrag: Am Telefongespräch hatte ich am meisten Schwierigkeiten mit dem Wort &#8222;Macht&#8220;. Ich lehnte ab, daß ich in irgendeiner Weise etwas mit Macht zu tun haben könnte. Ich nehme das Ganze eher als Ohnmacht wahr. Doch Macht ist aber nichts böses, so wie ich vermutete. Im Wikipedia steht: &#8222;Im Althochdeutschen, Altslawischen und Gotischen bedeutete das Wort <em>Macht</em> (got.: <em>magan</em>) soviel wie Können, Fähigkeit, Vermögen (z.B. jemand „vermag“ etwas zu tun), signalisiert also Potenzialität.&#8220; (Die Diskussionsseite von dem Artikel ist enorm).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9504/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9504&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Es wurmt mich</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Nacht träumte ich: Ich habe im Fußbereich zwei kleine Tiere unter der Haut. Sie sind so etwas wie Würmer (etwa 4 cm lang). Einer ist links und bewegt sich nicht. Der andere ist rechts und bewegt sich. Während er sich bewegt, tut das ein wenig weh. Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl mit ein wenig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9495&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Diese Nacht träumte ich:</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"><em>Ich habe im Fußbereich zwei kleine Tiere unter der Haut. Sie sind so etwas wie Würmer (etwa 4 cm lang). Einer ist links und bewegt sich nicht. Der andere ist rechts und bewegt sich. Während er sich bewegt, tut das ein wenig weh. Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl mit ein wenig Schmerz verbunden. Ich halte meinen rechten Fuß, als der Wurm sich bewegt und drücke sehr stark gegen die Haut. Der Wurm stirbt anscheinend, weil er sich dann nicht weiter bewegt. Ich möchte aber zum Arzt, weil ich Angst habe, mehrere Würmer zu haben.</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Der Traum war sehr real. Als ich aufwachte, mußte ich meine Füße überprüfen, so überzeugt war ich, daß er real war. Als nächstes dachte ich an GL und an das gestrige Gespräch mit ihm, bevor er nach F. kam. Und dann kamen Erinnerungen an die Geschehnisse von gestern Abend, die wie ein Selbstläufer waren und mir den Schlaf der halben Nacht raubten. Mir war in der Nacht und auch noch am Morgen flau im Magen, als ob ich eine Nahrung geschluckt hätte, die ich nicht verarbeiten kann. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Daß meine Füße im Traum betroffen sind, ist kein Zufall. Die Glieder, womit ich stehe, haben Fremdkörper unter der Haut. Etwas ist am falschen Platz. Ich habe nicht gelernt, mich abzugrenzen. Doch unterbewusst lehne ich etwas sehr stark ab, was ich im direkten Kontakt nicht in der Lage war, zu bemerken und auszudrucken. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Ganz konkret bringe ich das in Verbindung mit dem gestrigen Gespräch mit GL, und auch mit den Gesprächen davor. Es hat mich unangenehm berührt und ging unter die Haut. Aber eben nicht der Ausdruck von Gefühlen. Ich könnte nie es jemandem übelnehmen, wenn er seine Gefühle mit Herzen und Seele fühlt und auch auszudrucken versucht &#8212; das ist genau das, was ich an Menschen am Wertvollsten finde. Ich bewundere es &#8212; und beneide es auch. Damit in Kontakt zu kommen ist letztendlich ein Geschenk: Es öffnet das Herz, anstatt es zu schließen. Es ist Licht, und nicht Schatten &#8212; auch wenn ich dann in Kontakt mit meinen eigenen Schwierigkeiten komme, selbst klar über meine Gefühle zu werden und sie auszudrücken.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Wir redeten über meine Schwierigkeit, mich zu involvieren. Das war sehr schmerzhaft für mich, aber dafür bin ich unendlich dankbar. Diese Schwäche kannte ich heimlich zwar, doch wagte nicht, mich näher damit auseinanderzusetzen. Es war wie eine Wolken aus Unklarheiten. Das Gespräch mit GL darüber war entlarvend und sehr hilfreich &#8212; so schwer es auch ist, die Wahrheit zu verkraften, die unter dem Eintrag </span></span><a href="http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/22/unbeteiligtheit/" target="_top"><span style="color:#0006eb;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Unbeteiligtheit</span></span></span></span></a><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"> beschrieben ist. Ich werde nie vergessen, mit welcher liebenswürdigen Art es mir gesagt wurde. Da war GL keine Sekunde lang lehrhaft, sondern sehr respektvoll, mitfühlend und absolut selbstlos. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Doch das, was mir nicht recht ist und durch das unangenehme Gefühl der Parasiten in Traum wiedergegeben wurde, ist ein unterschwelliger Aspekt der Manipulation, der doch mitschwang. Es kostet enorme Überwindung, hier darüber zu schreiben, aber es ist das, was ich empfinde: GL blieb nicht bei dem Gefühlsausdruck, sondern, er redete auch über (seine Ansichten von) meine Verbindung zu Mi. und M. &#8212; und was daran falsch wäre. Ich habe ihm zugehört und war vor allem von seinem Gefühlsausdruck sehr gerührt. Aber die Einmischung kam nicht aus dem Herzen &#8212; und das traf mich. Die Träume, die ich hatte (auch mit dem blonden Mann neulich), deuten auf diese Unreinheit. Ich fühlte mich in gewisser Weise betrogen und ausgenutzt. Ich habe es in dem Moment keine Stellung bezogen. Es war mir auch nicht klar &#8212; und ich schätze, daß ich auch Schuldgefühle hatte, es offen auszusprechen. Aber mir wurde es heute klar, warum ich die (Alp)Träume hatte und wie verletzend die Wirkung von falschen Nebenaussagen in einem Moment des Vertrauens sein kann.  </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Ich erinnerte dann auch an eine Situation mit M., bei der ich selbst diesen Fehler machte. Ich sprach von seiner Freundin und mischte mich manipulativ ein (sie würde ihn bewundern und nur deswegen war er mit ihr zusammen). Und genau das ist nicht in Ordnung. Es kommt nicht aus dem Herzen. Es hat mit Ansprüchen zu tun. Das Herz will die Gefühle ausdrücken, aber etwas anderes in einem will doch dafür belohnt werden und zielt rücksichtslos auf &#8222;Feinde&#8220;, die das verhindern könnten. In der Offenheit ist die gefährlichste Waffe eben Manipulation. Und genau das ist es, wenn jemand meint, mehr über die Verbindung zwischen zwei Menschen zu wissen, als diese selber. Noch genauer: wenn jemand wagt, das jemandem anderen zu erzählen, und als die Wahrheit zu verkaufen, und das in einem Moment der Auslieferung und des Vertrauens, dann ist das nicht in Ordnung. Da ist ganz schnell Schluß mit dem Geben, und die Offenheit wird schlichtweg ausgenutzt, um einen imaginären</span></span><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">&#8222;Krieg zu gewinnen&#8220;. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Das Herz kennt aber keinen Krieg. Das ist keinesfalls berechtigt, sondern Betrug. Es stimmt eben nicht, daß in der Liebe und im Krieg alles erlaubt ist.  </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Hier wurmt es mich und ich werde das GL auch persönlich sagen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">- &#8211; -</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Eine Reihe von Gedanken, die sich bei mir diese Tage meldeten: Ich hatte vorher, mit einfachen Worten ausgedruckt, ein &#8216;Schüler-Lehrer-Verhältnis&#8217; mit GL. In den letzten etwa 4 Jahren, ist er bestimmt einer der einflussreichsten Menschen in meinem Leben gewesen. Auch einer, den ich sehr tief liebe und schätze. Nach der Auflösung der Phönix-Schule, war er nicht mehr mein Lehrer, aber genauso wichtig &#8212; ein Freund, der mich inspirierte und mir immer wieder viele neue Sachen durch bloß seine Art zeigte (angenehme und unangenehme). Ich durfte ihn auch manche Sache zeigen &#8212; da funktionierte etwas, was eine eigene Dynamik hatte, wie Magie.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Als er sich verliebte, verwirrte mich das im ersten Moment. Ich konnte aber mitfühlen, obwohl nicht auf der gleichen Art wie er. Ich sagte ihm, daß ich keine erotische Anziehung für ihn empfinde, machte aber klar, daß der Kontakt wichtig und bereichernd für mich ist, wie kaum ein anderer &#8212; und das weiß er. Ich war offen dafür, daß er mich nach der Abgabe der Arbeit besucht und hatte keine weiteren Probleme damit. Daß ich in den letzten Monaten mich gegenüber Mi. immer mehr zu öffnen versuche, habe ich ihm auch gesagt. Darüber schrieb ich hier im Blog zwar nicht, es ist für mich aber klar, daß da eine ganz natürliche Verbindung besteht, und diese möchte ich mir weiter anschauen. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Doch womit ich am meisten in den letzten Wochen wieder in Kontakt komme, ist zu wissen, daß ich nun alleine da stehe. Ich bin auf mich zurückgeworfen: es geht nicht ums Reagieren, sondern darum, was ich selbst empfinde und möchte. Daß das bei mir sehr zart und unklar ist, ist zwar schmerzhaft, da ich gerne wie andere mich festlegen würde, es ist aber das, womit ich zu tun habe. Es ist falsch, hier Druck zu machen und die Schwäche schnell entfernen zu wollen. Das Beste, was ich machen kann, ist weiter ehrlich bleiben und niemanden belügen. Vor allem mich selbst nicht. Hier bin ich alleine. Nicht nur bei meinen Gefühlen, sondern auch bei der ganzen Schwäche, mich nicht erden zu können und das ständige Erleben als bloßer Adressat. Keiner, der das selbst nicht kennt, kann nachvollziehen, worum es hier eigentlich geht. Auch die Motive, die dahinter stecken, bleiben für andere absolut fremd &#8212; so klug sie doch sind, so viel Erfahrung sie doch haben und alles durchzuschauen meinen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">Wenn es bei anderen um das Auflösen der Selbstständigkeit geht, geht es bei mir um genau das Gegenteil: mich von den Ideen, Bewertungen, Idiosynkrasien anderer zu lösen, und bei mir zu schauen, was hier überhaupt da ist. Mich auch für den Ausdruck der Gefühle anderer zu öffnen, aber ohne die Ehrlichkeit über meine eigene Gefühle zu verlassen. Dabei hilft mir Mi. sehr, indem er nicht angreift, sondern Geduld hat und zuhört. Er bekommt es mit, wie schwer es mir fällt, meine Gefühle zu zeigen &#8212; und wie sehr diese von Angst voreingenommen sind. Und doch erschreckt er nicht. Das ist sehr wertvoll und hilft mir sehr, auch wenn ich hier darüber noch nie zuvor schrieb.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;">In Traum druckte ich den Wurm gegen meine Haut, um ihn zu töten. Genau das ist die Richtung: Ich möchte mich von dem abnabeln, was nicht zu mir gehört.   </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Mi.s Empfehlung, meine Kraft für mich aufzuwenden und den Endspurt der Dissertation, werde ich befolgen. Ich werde auch allen Menschen, die Ansprüche an mich und meine Aufmerksamkeit stellen, konsequent eine Absage geben &#8212; außer ich merke daß es mir hilft und stärkt.</span></span></p>
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		<title>Traumbeschreibung</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin mit GL auf einer Reise. Wir sind beide hungrig und suchen einen Ort, wo wir etwas zum Essen bekommen können. Die Stadt ist sehr schön, mit kleinen Gassen und alten Häusern. Wir finden einen Innenhof, wo ein Restaurant, das in Meeresfrüchte spezialisiert ist, versteckt ist. Ich sage zu ihm, daß das bestimmt zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9490&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich bin mit GL auf einer Reise. Wir sind beide hungrig und suchen einen Ort, wo wir etwas zum Essen bekommen können. Die Stadt ist sehr schön, mit kleinen Gassen und alten Häusern. Wir finden einen Innenhof, wo ein Restaurant, das in Meeresfrüchte spezialisiert ist, versteckt ist. Ich sage zu ihm, daß das bestimmt zu teuer ist, und wir etwas günstigeres finden können. Er sagt „Nein. Es gefällt mir hier. Gefällt es Dir auch? Wenn ja, dann gehen wir rein. Es ist egal, wie teuer es ist. In diesen Momenten im Leben darf man nicht sparen.“</em></p>
<p><em>Es gibt ein riesiges Buffet mit allen möglichen Arten von Fischen. Ich mache eine Fehlbewegung und die Schale rutscht. Mir ist peinlich, GL lacht aber und sagt, daß das doch überhaupt kein Problem ist. Wir lachen beide. Die Kellner können sich auch nicht aushalten und brechen in Gelächter aus. Es ist wie in einer Komödie. Ich komme mir etwas ungeschickt vor, nehme es aber an. Es fällt mir auch auf, daß das Restaurant sehr voll ist. Es herrscht eine super Atmosphäre. Das Essen hier ist sehr teuer, die Atmosphäre aber entspannt und herzlich.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9490/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9490&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mit der Angst befreundet</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/23/mit-der-angst-befreundet/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 21:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[in Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[geduld]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr wichtige Sache bei Selbsterkenntnis ist, lieb mit mir selbst zu sein, Geduld mit mir zu haben. Geduld ist wichtiger als Klugheit. Es ist völlig in Ordnung, schwach zu sein, Angst zu haben, an mich zu zweifeln. Ich akzeptiere doch, daß andere Angst haben. Warum dann ein Problem daraus machen, wenn ich selbst Angst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9487&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr wichtige Sache bei Selbsterkenntnis ist, lieb mit mir selbst zu sein, Geduld mit mir zu haben. Geduld ist wichtiger als Klugheit.</p>
<p>Es ist völlig in Ordnung, schwach zu sein, Angst zu haben, an mich zu zweifeln. Ich akzeptiere doch, daß andere Angst haben. Warum dann ein Problem daraus machen, wenn ich selbst Angst bekomme?</p>
<p>Die Angst ist ein Freund. Wenn sie heute Nacht nochmal kommt, werde ich sie willkommen heißen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9487/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9487&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Unbeteiligtheit</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/22/unbeteiligtheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Nacht war nicht leicht. Immer wieder überkam mich einen Schmerz im Brustbereich. Die Gedanken schwammen hin und her, die Träume waren verworren und brüchig. Was ich am ehesten wahrnahm, war dieser Schmerz. Während ich hier sitze und schreibe, ist wieder ein Reiben im Herzen zu spüren. Damit ist auch Scham verbunden. Mir ist wegen der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9472&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Nacht war nicht leicht. Immer wieder überkam mich einen Schmerz im Brustbereich. Die Gedanken schwammen hin und her, die Träume waren verworren und brüchig. Was ich am ehesten wahrnahm, war dieser Schmerz. Während ich hier sitze und schreibe, ist wieder ein Reiben im Herzen zu spüren. Damit ist auch Scham verbunden.</p>
<p>Mir ist wegen der letzten Eintrag peinlich. Der ganze Text ist eine Offenbarung meiner Grundeinstellung: ich nehme mich selbst aus den Erlebnissen raus und versetze mich in eine Position des Beobachters. Es berührt mich zwar zutiefst, wenn Menschen sich öffnen und ausdrücken können, doch ich selbst traue mich nicht und schaue alles aus der ferne, distanziert, mit kaum einer Beteiligung. Das klingt vielleicht absurd, aber tatsächlich betrachte ich Menschen als Studienobjekte. Ich nehme sie bis ins Detail wahr und weiß von Sachen, die sie über sich selbst sich nicht mal vorstellen können. <strong>Doch was ich selbst fühle und wie ich selbst bin, bleibt mir fremd.</strong> Selbst wenn eine zarte Brise aus mir strömt, und die übliche Spaltung aufgelöst wird, dauert es nicht lange und es verschwindet wieder &#8212; und schon bin ich nicht mehr teil, sondern getrennt. Das erlebe ich vor allem durch eine unterschwellige Neutralität, die alles durchdringt, was ich mache.</p>
<p>Ich bin nicht ganz. Ich ticke mit etwa 70% meines Wesens. Bezüglich Gefühlen ist nicht mal die Hälfte da. Die Erfahrungen scheinen mir alle plötzlich austauschbar und ich erlebe mich ständig als Adressat. Ich bin kein Zug, der irgendwohin fährt, um das Ziel zu erreichen, sondern eher eine U-Bahn Endstation.</p>
<p>Mir kam gerade mehrmals etwas in den Sinn: Ich war nur selten in der Lage, etwas aus ganz eigenem und persönlichem Antrieb zu fühlen. Ich schätze das ist so, weil ich vor diesen Gefühlen umheimlich viel Angst habe. Es ist dann wie ein Loch, das mich schluckt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie andere Menschen das machen. Für mich ist das wie sterben. Ich habe hier eine Vermutung (auch etwas, was gerade immer wieder in den Sinn kommt): ich bin tatsächlich hochsensibel und das, was andere als angenehm (und lebenswert) empfinden, empfinde ich als schmerzhaft und bedrohlich (tödlich). Ich schließe mich dann und möchte jede Erfahrung am liebsten nur analysieren oder oberflächlich an mich heranlassen. Um das zu puffern, fixiere ich das Augenmerk auf andere Lebewesen, die mich dann mehr interessieren, weil das Studieren weniger weh tut als das Erleben selbst.</p>
<p>Da fehlt etwas. Es fehlt Polarität. Es fehlen Präferenzen. Es fehlt Individualität.</p>
<p>Ich habe es schon anders erlebt, aber es war ein einziges Mal. Da ich zutiefst enttäuscht wurde, verschloß ich mich. Seitdem komme ich nicht mehr zu diesem Punkt, wo es aus der Mitte heraus strahlt, ohne jede Distanzierung oder Zweifel. Das gilt nicht nur für mitmenschlichen Interaktionen, sondern auch in Bezug auf die Arbeit und auf die Berufung. Ich kann mich nicht involvieren. Es bleibt alles bloß Studienobjekt. Mein ganzes Leben.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Als ich anfing, diesen Eintrag zu schreiben, war ich erschüttert. Jetzt ist wieder alles neutral.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Nachtrag: Jetzt bin ich wieder entsetzt und aufgewühlt. Es ist keine schöne Erfahrung, nirgendwohin hineinzupassen und das Leben als Außenstehender zu (ver)leben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9472/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9472&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Wirkungen verschiedener Arten von Begegnungen</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/20/die-wirkungen-verschiedener-arten-von-begegnungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewußtwerdung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir fiel in den letzten menschlichen Interaktionen erneut auf, daß die Qualität der Begegnung direkt davon abhängig ist, wie viel Offenheit einer bereit ist, willkommen zu heißen. Mit Offenheit meine ich einfach das Zugestehen und Ertragen von dem, was gerade in dem Moment wahr ist: Gefühlen, Beobachtungen, Empfindungen. Wenn das übliche intellektuelle Abfiltern wegfällt und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9462&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fiel in den letzten menschlichen Interaktionen erneut auf, daß die Qualität der Begegnung direkt davon abhängig ist, wie viel Offenheit einer bereit ist, willkommen zu heißen. Mit Offenheit meine ich einfach das Zugestehen und Ertragen von dem, was gerade in dem Moment wahr ist: Gefühlen, Beobachtungen, Empfindungen. Wenn das übliche intellektuelle Abfiltern wegfällt und feinere Nuancen wahrgenommen werden dürfen, verdichtet sich die Energie von selbst. Es entsteht Präsenz, Wertschätzung, Dankbarkeit. Das ist wie eine Medizin gegen alle Scheinproblemen. Die Welt ist dann einfach nur in Ordnung und alles rückt in den richtigen Platz. Es hallt auch nach der Begegnung nach und nach.</p>
<p>Jemanden zu erleben, der im Herzen schwingt, ist tatsächlich ein Geschenk. Es holt mich zurück zum Wesentlichen. Das geht auch alleine, während ich tanze oder Musik mache, oder einfach nur da sitze. Aber es ist eine nötige und wichtige Erfahrung, dieses Geschenk in der Gegenwart anderer zu erleben. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, daß nur solche Begegnungen einen Wert haben. Alle anderen führen in die Irre und schwächen einem. Das Abtasten durch tausenden von Ecken, Annahmen, Vorstellungen und Projektionen von sich selbst, von dem anderen und von dem, was &#8216;sein soll&#8217;, bedeutet eine riesige Energieverschwendung und Verlust an innerer Orientierung. Da hilft man sich nicht, sondern schwächt man sich gegenseitig.</p>
<p>Das andere erbringt die entgegengesetzte Wirkung: Es stärkt das Wahre in einem. Man ist dann kein Bündel mehr aus Knochen, Fleisch, Vorstellungen und angenommenen Anteilen, sondern einfach nur ganz.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9462/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9462&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Perspektivwechsel</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/18/perspektivwechsel/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtwerdung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Deutung des gestrigen Traumes mit meiner Mutter, kam eine alte Angst hoch. Ich regredierte in wenigen Stunden in die Position des Kindes wieder und machte mir Gedanken darüber, in die Falle zu gelangen, in B. ankommend meine Selbständigkeit zu verlieren und wieder &#8222;Tochter meiner Eltern&#8220; zu werden.  Obwohl die Rückkehr vielfältige Möglichkeiten bedeutet, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9445&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Deutung des gestrigen Traumes mit meiner Mutter, kam eine alte Angst hoch. Ich regredierte in wenigen Stunden in die Position des Kindes wieder und machte mir Gedanken darüber, in die Falle zu gelangen, in B. ankommend meine Selbständigkeit zu verlieren und wieder &#8222;Tochter meiner Eltern&#8220; zu werden.  Obwohl die Rückkehr vielfältige Möglichkeiten bedeutet, engte sich meine Perspektive ganz arg ein, und ich hätte ein sehr elendes Gefühl, mich anzupassen und ein Leben zu leben, das andere für mich ausgedacht haben, anstatt meine eigene. Das klingt jetzt wirklich absurd, aber ich kam tatsächlich in Kontakt mit dieser Unsicherheit.</p>
<p>Das Unbehagen und die Trägheit verwandelten sich aber komplett in Elan und Begeisterung, während eines Gespräches mit GL. Diese Angst erwies sich als <strong>nicht real</strong>. Tatsache ist: <strong>Die Welt steht mir offen</strong>. Und ich bin auch offen für die Welt. Da gibt es unzählige Möglichkeiten: verschiedene Städte, verschiedene Arbeitsmöglichkeiten, verschiedene Lebensrichtungen. Ich brauche gar keine Angst zu haben, sondern, es ist alles höchst spannend.</p>
<p>Am meisten war es inspirierend, als GL von der Zeit erzählte, als er nach Mü. kam. Er war genau so alt wie ich, als er diese Stadt auswählte, um zu leben. Aber es war weniger das, was er erzählte, was mir so half, sondern die Energie, die dahinter steckte. Ein ungeheuerliches Feuer und Freude darüber, das eigene Leben zu leben. Das war aus jedem Satz zu spüren &#8212; ohne die üblichen Vorstellungen und starren Erwartungen von Sicherheit und Kontrolle. Da wehte bei ihm einen Wind, der ihn mitnahm, bloß weil er offen genug war und die Erfahrungen herzlich willkommen hieß. Diese Zuversicht und Vertrauen waren wirklich ansteckend (ich kenne das von so wenigen Menschen! Die meisten suchen nach Sicherheit und verkaufen ihre Seele.).</p>
<p>Ich bin so dankbar für das Gespräch.</p>
<p>Jetzt weiß ich wieder, wo ich stehe.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9445/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9445&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Freundschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Während eines Gespräches mit M. gestern, waren die üblichen Vermischungen nicht vorhanden. Es war angenehm, die Atmosphäre von Respekt und Ernsthaftigkeit mitzubekommen, bei der weder Erwartungen noch Unterdrückungen vorhanden waren. Es war alles ziemlich nüchtern. Ich sah mich selbst und ihn neutraler als je zuvor. In der Nacht kam mir diesbezüglich etwas hoch: wenn die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9442&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während eines Gespräches mit M. gestern, waren die üblichen Vermischungen nicht vorhanden. Es war angenehm, die Atmosphäre von Respekt und Ernsthaftigkeit mitzubekommen, bei der weder Erwartungen noch Unterdrückungen vorhanden waren. Es war alles ziemlich nüchtern. Ich sah mich selbst und ihn neutraler als je zuvor.</p>
<p>In der Nacht kam mir diesbezüglich etwas hoch: wenn die Verstrickungen wegfallen, dann scheint die Wahrheit des Miteinanders vor allem von Neutralität ausgezeichnet zu sein. Da ist keine Polarität zu finden (und schon gar nicht eine zwischen Mann und Frau), sondern eher etwas wie Brüderschaft, ja Freundschaft. Mir ist noch nie so klar aufgefallen wie heute Nacht, wie ähnlich wir doch sind und wie die Chemie solcher Ähnlichkeit niemals die einer (erwachsenen) Partnerschaft ersetzen könnte. Dieses Vertrauen ist sehr wertvoll und bringt beide weiter, es muß aber als das gesehen werden, was es ist, sonst gibt es nur Konfusion.</p>
<p>Ich hatte lange versucht, etwas darauf zu bauen, was nicht echt war.</p>
<p>Das Echte ist aber doch viel besser und geschieht ohne jeden Druck (das gilt übrigens für alle Bereiche).</p>
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	</item>
		<item>
		<title>2 Träume</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bekomme ein Geschenk. Es ist eine Art Körpercreme. Die Verpackung ist sehr schön, aus geschliffenem Stein gemacht. Es fühlt sich sehr glatt in der Hand und hat ein angenehmes Gewicht und Festigkeit. Nur ist die Creme keine gute. Der Mann, der mir das geschenkt hat, entschuldigt sich und sagt, daß er nach der Verpackung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9440&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich bekomme ein Geschenk. Es ist eine Art Körpercreme. Die Verpackung ist sehr schön, aus geschliffenem Stein gemacht. Es fühlt sich sehr glatt in der Hand und hat ein angenehmes Gewicht und Festigkeit. Nur ist die Creme keine gute. Der Mann, der mir das geschenkt hat, entschuldigt sich und sagt, daß er nach der Verpackung gegangen ist und nicht wußte, daß die Creme kein angenehmer Duft hatte und Stoffe beinhaltete, die nicht gesund sind. Ich gehe zu dem Verkäufer und möchte die Creme austauschen. Es ist nicht in Ordnung, daß er so ein Produkt verkauft — egal wie schön die Verpackung ist.</em></p>
<p>- &#8211; -<br />
<em>Ich bin in einer Höhle, die sehr schön ist. Ich spiele da mit anderen Menschen. Die Höhle gehört einer reichen Familie. Die Matriarchin besucht die Höhle und will mit mir reden. Sie fragt mich, ob ich das Management der Höhle übernehmen möchte, da sie meint, ich wäre die geeignetste Person dafür. Sie hat einen Wirtschaftsplan und ist sicher darüber, daß man damit ein professionelles Service anbieten kann, ohne daß man die Natur zerstört. Ich finde die Idee gut, da ich mich in dieser Höhle zu Hause fühle. Ich sage ihr, daß ich das gern machen würde.</em></p>
<p>- &#8211; -</p>
<p><em>1. Traum</em></p>
<p>Der Mann, der mir die Creme schenkt, ist blond (das Gesicht kenne ich nicht. Er könnte aber ähnlich wie einen ausschauen, den ich am Samstag auf einem Konzert auf der Bühne sah. Er sieht nicht unbedingt gut aus, hat aber viel Humor). Es handelt sich um ein persönliches Geschenk. Er mag mich. Ich freue mich auch, das Geschenk von ihm zu bekommen. Als es sich herausstellt, daß die Creme schlecht ist, schämt er sich. Ich sage aber, daß er sich überhaupt keine Sorge zu machen braucht. Es zählt die Geste. Ich gehe selber in das Geschäft hinein und rede mit dem Verkäufer, um über die Creme zu berichten. Der Verkäufer scheint ein sehr verträumter Typ zu sein, der von den Produkten, die er selbst verkauft, nichts weißt. Ich schildere das Problem, kann mich aber nicht mehr erinnern, wie er darauf reagiert. Ich glaube er fragt um einen Moment und verschwindet in den Personalbereich des Ladens. Es bleibt also ungelöst. Die Punkte, die vielleicht interessant sind:</p>
<ul>
<li>
<div>Die Verpackung ist sehr schön und stabil. Ich bin sehr überrascht, weil ich sowas nie gesehen hatte.</div>
</li>
<li>
<div>Der Inhalt ist verrottet. Das nehme ich nicht persönlich, möchte es aber klären und ändern.</div>
</li>
<li>
<div>Der Mann, der mir das Geschenk macht, schämt sich zuerst. Aber dann wird es klar, daß ich dankbar für das Geschenk bin.</div>
</li>
<li>Der Verkäufer übernimmt keine Verantwortung.</li>
<li>Das Geschehen wird nicht geklärt.</li>
</ul>
<p>Ich kann nicht wirklich die Personen im Traum zuordnen. Intuitiv würde ich den Verkäufer mit M. in Verbindung bringen. Der blonde Mann: ich weiß nicht, wer das ist. Ich dachte zuerst an GL? Und dann an Mi.? Aber es ist keiner von den beiden. Vielleicht ist der blonde Mann ich selbst? Ich komme hier nicht weiter.</p>
<p>Was mir gerade auffällt: Das Geschenk nahm mehr meine Aufmerksamkeit als der Schenkende. Ich fand die Geste zwar schön, war aber mehr darauf bemüht, den Fehler zu beheben.</p>
<p><em>Zweite Traum:</em></p>
<p>Die Höhle ist Brasilien. Die reiche Familie ist meine eigene. Die Matriarchin ist meine Mutter. Sie macht mir eine Angebot und ich nehme sie stolz an, weil ich von ihr anerkannt werde. Jetzt, während ich das schreibe, fällt mir sehr klar auf, worum es hier geht. Meine Eltern sind gerade dabei, ein Haus zu bauen (jetzt werden die Innnenräume gemacht). Gestern bekam ich eine Email von meiner Mutter, in der sie nach meiner Meinung fragte. Ich sagte ihr dann, was ich besser finde. Ich werde von ihr in die Rolle des Architektin versetzt, und es freut mich, in dieser Position von ihr anerkannt zu werden. Das ist das, was hinter der „Zuversicht“ im Traum steckte. Es ist die Anerkennung von der Mutter — und nicht unbedingt eine Zuversicht aus meiner eigenen Herzensrichtung.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9440/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9440&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Daniela</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Mozarts Requiem</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/10/mozarts-requiem/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 20:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hörte heute Abend eine Aufnahme von Mozarts Requiem, die sehr viel Gefühl überträgt. Bei &#8216;Confutatis&#8217; und &#8216;Lacrimosa&#8217; wurde ich von Tränen überwältigt. Die Passage ist von solcher Schönheit, daß es weh tut (vor allem die 8 Takte ab 30:30 - Mozart hat nur bis zum 8. Takt von Lacrimosa geschrieben). Mozart sah den Tod offensichtlich anders als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9410&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hörte heute Abend eine Aufnahme von <a href="http://www.gloria.tv/?media=13320">Mozarts Requiem</a>, die sehr viel Gefühl überträgt. Bei &#8216;Confutatis&#8217; und &#8216;Lacrimosa&#8217; wurde ich von Tränen überwältigt.</p>
<p>Die Passage ist von solcher Schönheit, daß es weh tut (vor allem die 8 Takte ab 30:30 - Mozart hat nur bis zum 8. Takt von Lacrimosa <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3b/Manuscript_of_the_last_page_of_Requiem.jpg">geschrieben</a>).</p>
<p>Mozart sah den Tod offensichtlich anders als die meisten Menschen dieser Kultur.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Nachtrag: Vor ein paar Jahren besuchte ich eine Vorlesung über Mozart, die der Dirigent des Orchesters, wo ich die vergangenen Jahren mitgespielt habe, gegeben hat. Die Vorlesung konzentrierte sich auf die revolutionären Opern &#8222;Così fan tutte&#8220; und Zauberflöte (durch die Vorlesung haben wir sogar Karten für die Oper bekommen und sind nach M. gefahren, um &#8222;Così fan tutte&#8220; anzuschauen). Es ging um die Zeit der französischen Revolution und um Mozarts Bemühung zur politischen Aufklärung: seine Musik war politisch bewußt, er kritisierte die gesellschaftliche Lage. Unter anderem, redete F. auch über Mozarts Auseinandersetzungen mit dem Tod. Das hat mich an der ganzen Vorlesung am meisten berührt (auch wenn es interessant zu erfahren war, wie politisch veranlagt Mozart letztendlich war). Ich erinnere mich, daß er sagte, Mozart wäre nach einem gewissen Punkt seines Lebens, fast täglich bewußt gewesen, jederzeit sterben zu können. Das verlieh ihm eine ungeheuerliche Kraft, die bekannte Ausstrahlung und Brisanz &#8212; die aus seiner Musik zu hören sind. Er sah den Tod als einen engen Freund und meinte, daß diesen zu akzeptieren, der wahre Endzweck unseres Lebens ist.</p>
<p>Während er das Requiem schrieb, wußte er offensichtlich, daß er sterben würde. Es geht in dem Stück nicht nur um Tod, sondern um Leben. Diese Trennung hört eigentlich auf, zu existieren. Die Musik ist eine Begegnung von beiden Zuständen.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>F. verfasste <a href="http://neue-religion.de/index.php?title=Wolfgang_Amadeus_Mozart">einen Artikel</a> über Mozart, den ich sehr gut finde. Hier schrieb er über <a href="http://neue-religion.de/index.php?title=Wolfgang_Amadeus_Mozart:_Mozart_Requiem">Requiem</a> &#8212; seine Beschreibungen ähneln sehr, wie es mir bei dem Stück geht.</p>
<p>Diese Szene aus Mozarts Film beeindruckte mich auch am meisten &#8212; auch wenn die Geschichte nicht wirklich so ist, wie es in dem Film erzählt wird. Diese Szene, in der Mozart am Sterbebett liegt und Salieri die Musik zum Schreiben vorsingt, hat etwas Magisches. Es wird von Höllenfeuer und Erlösung geredet (auch musikalisch).</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2012/01/10/mozarts-requiem/"><img src="http://img.youtube.com/vi/nHCnEmO95Vg/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/9410/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4390652&amp;post=9410&amp;subd=selbstbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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