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	<title>danielas selbstbeobachtungen &#187; Allgemein</title>
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		<title>danielas selbstbeobachtungen &#187; Allgemein</title>
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		<title>Lampenfieber</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 19:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe jetzt schon oft mit der kleinen Gruppe und mit dem Hochschulorchester vor einem Publikum gespielt, es ist aber jedes Mal so, als wäre es das erste Mal. Ich spüre einen Adrenalinausstoß, der Körper schlägt Alarm: die Knie werden weich, die Hände, obwohl kalt, fangen an zu schwitzen, mein Puls spüre ich im Hals. Manchmal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4608&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich habe jetzt schon oft mit der kleinen Gruppe und mit dem Hochschulorchester vor einem Publikum gespielt, es ist aber jedes Mal so, als wäre es das erste Mal. Ich spüre einen Adrenalinausstoß, der Körper schlägt Alarm: die Knie werden weich, die Hände, obwohl kalt, fangen an zu schwitzen, mein Puls spüre ich im Hals. Manchmal vibriert die ganze Geige. (Wenn ich Sex für das erste Mal mit jemandem haben werde und nackt da stehe, werde ich nicht halb so nervös wie bei Auftritten.)</p>
<p>Heute erlebte ich das wieder. Obwohl die Atmosphäre intim war &#8211; da waren höchstens 30 Zuschauer im Zimmer -, spürte ich die Nervosität und die Unsicherheit. (Ich habe den Eindruck, die Emotionen mit weniger Schutz in letzter Zeit zu spüren, wahrscheinlich weil die Puffer langsam nachlassen). Ich war da und alle schauten mich an &#8211; sie warteten auf die Musik. Dieses Gefühl der Auslieferung, des Nackt-Seins, war sehr stark. Ich versuchte es aber nicht zu verstecken &#8211; alles geschah nur, wie es geschehen wollte.</p>
<p>Das erste Lied klappte sogar besonders gut. Zwischen das erste und das zweite Lied, rieb ich die Hände aneinander und kommentierte, daß ich leider immer noch kalte Hände hatte. Das kleine Publikum lachte herzlich. Ich wurde langsam weniger nervös und das Schamgefühl verschwand irgendwann komplett &#8211; ich war jetzt schon drinnen, das kalte Wasser hatte die Haut schon berührt. Es gab keine Abstand mehr, sondern alles war nur direkt. Ich fühlte mich wach, lebendig. Ein Mann hatte ein besonders erfreuliches Gesicht, ich schaute ihn ab und zu an &#8211; das beruhigte mich.</p>
<p>Manchmal erklärte ich was für ein Lied wir gerade spielten &#8211; das Publikum fragte manchmal auch, welcher Komponist das Lied geschrieben hat. Es machte Spaß. Da war Interesse, Kommunikation, Offenheit. Bei den Weihnachtslieder gab es manche Überraschungen &#8211; Fehler, Tempo-Unterschiede zwischen den Spielern -, es war aber alles kein Problem mehr. Es kam so wie es kam.</p>
<p>Ich konnte mich selbst, das Zimmer und die Menschen erfahren. Und zwar voll. Diese Empfindung hielt bis zum Ende.</p>
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		<title>Traum vom eigenen Weg</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 08:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze in einem Raum (in einer Schule?) und schreibe eine schriftliche Prüfung. Die Zeit für die Prüfung ist relativ kurz und die Übungen, die gelöst werden müssen, sind zwar nicht wirklich schwierig, brauchen aber viel Zeit. Die Zeit endet und ich habe nur 4 von den 10 Übungen lösen können &#8211; also nicht mal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4605&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Ich sitze in einem Raum (in einer Schule?) und schreibe eine schriftliche Prüfung. Die Zeit für die Prüfung ist relativ kurz und die Übungen, die gelöst werden müssen, sind zwar nicht wirklich schwierig, brauchen aber viel Zeit. Die Zeit endet und ich habe nur 4 von den 10 Übungen lösen können &#8211; also nicht mal die Hälfte. Während die Lehrerin die Lösungen kommentiert, arbeite ich weiter an die anderen Übungen, die ich noch nicht gelöst habe &#8211; auch wenn die Prüfung offiziell schon beendet ist.</em></p>
<p>Vor etwa eine Woche hatte ich vor, mein Professor zu treffen, um mit ihm über die Dissertation zu reden. Dieser Drang nach einem Treffen entstand aber nicht aus einem echten Bedürfnis nach Betreuung, sondern wegen Bedürfnis nach Bestätigung. Ich dachte: &#8222;Jetzt muß ich hin. Wir haben schon lange nicht mehr geredet und ich muß jetzt endlich etwas zeigen und das, was ich gemachte habe, &#8216;gesegnet&#8217; bekommen&#8220;. Ich richtete sogar einen Termin aus, mit diesem Hintergedanke. Als der Tag der Betreuung kam, rief ich ihn an und sagte es ab. Es war mir dann klar, daß es überhaupt keinen Sinn hatte, mit ihm wegen diesem Grund zu reden. Ich merke in die letzte Woche auch, daß ich jetzt langsam mit eigenen Beinen zu gehen anfange, und das Bedürfnis nach Bestätigung, eine alte Gewohnheit von mir, zeigt sich jetzt als substanzlos, eine reine kindliche Manie.</p>
<p>Der Traum sehe ich als eine Lösung von dieser kindischen Position.</p>
<p>Ich möchte die nächste Zeit mit dem Professor sitzen und über die Arbeit reden. Aber jetzt wegen anderen Gründen &#8211; es geht mir sachlich um die Arbeit und nur so macht es wirklich Sinn. Der Professor in einem Vater Position zu versetzen, will ich nicht mehr. Zu versuchen, Druck von Außen zu holen, um die Motivation zu bekommen, meine eigene Arbeit zu machen, kann nur schief gehen. Das ist wirklich eine Manie von mir geworden &#8211; ich habe dieses falsche Spiel Jahren und Jahren getrieben. Das schmeckte aber immer falsch und verlogen.</p>
<p>Es geht anders! Mein eigenen Weg zu gehen, mit eigenen Beinen und Motivation.</p>
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		<title>Schmeckt anders</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2009/12/24/schmeckt-anders/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 21:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute kam ich gut mit der Dissertation voran. Es fällt mir jetzt immer mehr auf, wie viel es zu tun gibt &#8211; ich habe noch eine lange Straße vor mir. Das macht mir jetzt aber weniger Angst als zuvor &#8211; und das anzunehmen verleiht sogar etwas wie Kraft, Willenskraft.
Diese Kraft, wenn ich sie nicht mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4593&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute kam ich gut mit der Dissertation voran. Es fällt mir jetzt immer mehr auf, wie viel es zu tun gibt &#8211; ich habe noch eine lange Straße vor mir. Das macht mir jetzt aber weniger Angst als zuvor &#8211; und das anzunehmen verleiht sogar etwas wie Kraft, Willenskraft.</p>
<p>Diese Kraft, wenn ich sie nicht mit größenwahnsinnigen Gedanken und Kalkül töte, sondern direkt in Arbeit umsetzte, wird im ganzen Körper spürbar und bereitet Freude. Es kitzelt sogar im Bauch.</p>
<p>Das schmeckt jetzt ganz anders als die &#8222;Vorbereitungs-Falle&#8220;, von dem GL mich vor einigen Wochen aufmerksam gemacht hat.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Attars Fabel von heute erzählt von einem Mann, der Tränen aus Stein weint und sie nachher aufsammelt. Dieses Sammeln ist ein Verschwenden. Das Buch sagt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Dem wahrhaft Suchenden wird wirkliches Wissen zuteil. (&#8230;) Doch der herkömmliche Verstand verzerrt das Wissen, und es wird zu Stein. Wie lange muß wahres Wissen mißverstanden werden?&#8220;</p></blockquote>
<p>Ja, intellektuelles Nachvollziehen ist nichts anderes als tot. Es versperrt die Sicht und verzerrt das direkte Wissen, die Empfindungen, den Kontakt mit dem Leben. Der Verstand schafft den ganzen Mist: Tagträumereien, Absichten, Kontrollversuche, faule Kompromisse. Es ist aber nicht &#8222;der Verstand&#8220;, sondern ich selbst. Die &#8222;Verstandesreligion&#8220; ist nichts, ohne ein Glaubender. Schenke ich dem Verstand Glauben, habe ich schon vor dem wahren Wissen und das echte Leben kapituliert.</p>
<p>In Bezug auf die Dissertation: Der Mechanismus, durch den ich mein Verstand aufpumpe, ist die Verschiebung von der Arbeit nach Vorne, &#8222;für später&#8220;. Klar kann ich nicht alles gleichzeitig machen und werde deswegen eins nach dem anderen machen müssen, aber auf Morgen etwas zu verschieben, was ich schon jetzt in diesem Moment umsetzten kann, ist Selbstbetrug &#8211; so wie der Verstand es mag. Mache ich das, verfalle ich in Verstandessucht, mache ich es nicht, bin ich frei. Dann ist es: ich darf, ich will. Ich muß nichts, sondern, ich will.</p>
<p>Schmeckt völlig anders.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Autistisches Gespräch und die eigene Erfahrung</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2009/12/24/autistisches-gesprach-und-die-eigene-erfahrung/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 20:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, auf dem Weg nach einem Apfelbaum, um zu schauen ob ich noch Äpfeln dieses Jahr bekommen kann, besuchte ich kurz eine Freundin. Ein Gespräch über Weihnachten, Gehirnwäsche, Ritualen, Familie, etc., entstand. Es war interessant mitzubekommen, wie im Gespräch eine Polarisation stattfand. Es war so, daß sie für Weihnachten redete und ich dagegen &#8211; sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4591&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute, auf dem Weg nach einem Apfelbaum, um zu schauen ob ich noch Äpfeln dieses Jahr bekommen kann, besuchte ich kurz eine Freundin. Ein Gespräch über Weihnachten, Gehirnwäsche, Ritualen, Familie, etc., entstand. Es war interessant mitzubekommen, wie im Gespräch eine Polarisation stattfand. Es war so, daß sie für Weihnachten redete und ich dagegen &#8211; sie sagte warum ja und ich sagte warum nein. Sie sagte, warum es für sie wichtig ist und ich sagte, warum es für mich keine Bedeutung hat. Dabei nahm ich wahr, daß wir eigentlich kaum über das selbe Thema redeten, obwohl wir sogar die gleiche Worte benutzten. Da war keine echte Kommunikation, sondern eher ein gegenseitiges autistisches Gespräch, mit Schichten und Schichten von Projektionen. Das sehe ich jetzt im Nachhinein mit mehr Klarheit.</p>
<p>Eine Sache durfte ich im Gespräch beobachten: über ein Thema aus eigener Erfahrung zu sprechen hat einen ganz anderen Geschmack. Auf einmal fängt etwas in mir zu Leben und ich bewege mich nicht mehr eingeklemmt zwischen Konzepten, Erinnerungen, Vorsätzen, Einstellungen und Haltungen, sondern bin offen und entdecke sowohl bei mir als bei anderer neue Geheimnisse.</p>
<p>Hier muß ich an William Blake denken: &#8222;No bird soars too high if he soars with his own wings.&#8220;</p>
<p>Der Mann wußte es sehr genau.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>C. hat heute im Forum geschrieben:</p>
<blockquote><p>Selbsterkenntnis bedeutet, sich in den jetzigen Moment einzuhängen und genau an dieser Stelle tieferzugehen. Es geht um die Energie von dem, was jetzt gerade da ist. Selbsterkenntnis ist keine verstandesgesteuerte Auseinandersetzung mit mir oder irgendwelchen Ereignissen.</p></blockquote>
<p>Ich bin dankbar für die Erinnerung daran. Es geht nur im Hier und im Jetzt, und mit dem, was ich zur Verfügung habe: der eigene Willen. Das ist der Schlüssel.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Unruhe, Übelkeit und Erleichterung 2</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 10:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Verwirrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Träume dieser Nacht deuten auf die Verwirrung, die ich gestern erlebt habe:
Ich gehe mit anderen auf ein Konzert. Ich habe eine Jacke in der Hand und eine Tasche. Da sind viele Leute, die ich kenne. Bevor die Veranstaltung wirklich startet, begleite ich manche Bekannte ins Café. Dann passiert irgendetwas anderes und plötzlich bin ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4576&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Träume dieser Nacht deuten auf die Verwirrung, die ich gestern erlebt habe:</p>
<p><em>Ich gehe mit anderen auf ein Konzert. Ich habe eine Jacke in der Hand und eine Tasche. Da sind viele Leute, die ich kenne. Bevor die Veranstaltung wirklich startet, begleite ich manche Bekannte ins Café. Dann passiert irgendetwas anderes und plötzlich bin ich in der Stadt. Ich treffe den Hund meiner Eltern zufällig auf dem Weg und spiele mit ihm. Dann bin ich wieder heim und merke erschrocken, daß ich weder meine Tasche noch die Jacke dabei habe. Ich versuche mich daran zu erinnern, wann ich sie für das letzte Mal gesehen habe. Es gelingt mir kaum. Ich werde ganz sauer mit mir: Das Gefühl, Sachen zu verlieren, kenne ich sehr gut und es zeigt mir, wie selbstvergessen und unaufmerksam ich bin! Das ist sehr unangenehm und macht mich wütend. Ich nehme den Weg zurück ins Theater, um die verlorene Sachen zu suchen. Als ich mit der Putzfrau rede, lacht sie mich freundlich an und sagt: &#8222;Sie können selber im Saal nachschauen. Es ist gerade eine Veranstaltung da. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, daß Sie finden werden, was Sie suchen&#8230; Jemand hat die Tasche bestimmt schon mitgenommen.&#8220; Ich erinnere mich an dem Moment, daß ich ziemlich viel Geld drinnen hatte, dieses Geld wird mir fehlen. Als ich im Theater bin, erinnere ich mich genau, an welcher Reihe ich vorher gesessen war. Da auf dem Stuhl finde ich die Tasche und die Jacke. Es ist alles drinnen. Das Geld, etwa 500 Euro, ist unberührt. Ich schaue eine Frau neben mir an und staune: &#8222;Ich war abgelenkt, nachlässig und unaufmerksam. Trotzdem habe ich jetzt eine zweite Chance bekommen.&#8220; </em></p>
<p>Es gibt nur einen Grund, warum es sich jetzt lohnt, das Thema der gestrigen Verwirrung nochmal zu besuchen: weil ich jetzt in diesem Moment, gelöst davon bin. Ich weiß jetzt, daß ich diese Verwirrung nicht bin.</p>
<p>Die Verwirrung ist ein bloßer Ablauf, nichts anderes &#8211; genauso wie gut darauf sein, ein Ablauf ist, oder schlecht darauf sein, oder launisch sein, ruhig sein, verliebt sein, etc. Ja, in dem Moment der Verwirrung, <em>war</em><em> ich die Verwirrung</em> (die Identifikation war so groß, daß es sogar Übelkeit verursachte). Aber eben nur das &#8222;ich&#8220; war die Verwirrung. Dahinter war immer etwas anderes, was von dieser Verwirrung völlig unberührt blieb, ich konnte es aber nicht sehen, weil ich so sehr auf die Verwirrung fixiert war.</p>
<p>Gegen diesen Hauptzug der Verwirrung zu kämpfen, den ich bei mir immer wieder in aller möglichen Varianten wahrnehme (Verzettelung, Mangel an Ausrichtung, Verlegenheit, Vermischung, Verwechselung, Verlorenheit, etc.), ist ein Irrtum. Es bringt nur mehr Bewegung zu der Verwirrung: mehr Feuer ins Lagerfeuer. Es ist dasselbe mit der Verstandessucht: nehme ich das innere Tollhaus als die einzige Wirklichkeit, schon bin ich gefangen und kann nichts mehr sehen, außer die verwirrten Gedanken, die hin und her schwimmen und mit denen ich mich auch noch beschäftige. Diese Beschäftigung, egal ob mit oder gegen den Gedanken, ist der blinde Fleck. Das ist der Selbstbetrug <em>per se</em>.</p>
<p>Es ist erstaunlich zu sehen, daß ich diese Beschäftigung selbst erzeuge (deswegen ist es ein Selbstbetrug), daß ich also auf keinen Fall zu dieser absurden Handlung gezwungen bin, sondern es selbst treibe, weil ich es so will. Ist da ein Sinn für Wirklichkeit, fällt diese Beschäftigung zum Boden: sie wird sofort enthüllt und als das gesehen, was sie ist: Verwirrung. Solange ich mich für diese Demütigung (aber auch Befreiung!) nicht öffne, und in die Gedanken weiter beiße, kriege ich nur das, was ich verdiene: Verwirrung. Diese Verwirrung ist daher wirklich nichts anderes als selbsterzeugt.</p>
<p>Das ist so banal und offensichtlich, daß ich mich jetzt frage, wieso ich mehrere Zeilen darüber schreiben kann. So einfach ist es, so wichtig ist es: es macht <em>den</em> Unterschied. Und es entgeht mir immer wieder.</p>
<p>Es hat mich jetzt aber wieder gefunden.</p>
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		<title>Unruhe, Übelkeit und Erleichterung</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2009/12/23/unruhe-ubelkeit-und-erleichterung/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 23:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich den ganzen Tag ziemlich durchgedreht. Am morgen hatte ich keine Kraft zum Laufen und es gelang mir nur in seltenen Momenten, mich an die Arbeit zu konzentrieren. Am Ende des Nachmittags, vor dem Computer sitzend, wurde mir nach einem Schluck Tee richtig schlecht. Ich habe keine Ahnung wieso. Etwas stimmte nicht. Ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4565&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute war ich den ganzen Tag ziemlich durchgedreht. Am morgen hatte ich keine Kraft zum Laufen und es gelang mir nur in seltenen Momenten, mich an die Arbeit zu konzentrieren. Am Ende des Nachmittags, vor dem Computer sitzend, wurde mir nach einem Schluck Tee richtig schlecht. Ich habe keine Ahnung wieso. Etwas stimmte nicht. Ich machte alle Lichter und den Computer aus und legte mich hin. Das half aber nicht. Als ich merkte, daß es mir nur noch schlechter wurde, mußte ich in die Toilette hetzen, um mich zu übergeben.</p>
<p>Vor etwa 10 Tage erlebte ich etwas Ähnliches, was ich Magen-Darm-Grippe nannte. Es ist aber keine Grippe, sondern etwas anderes. Kann es sein, daß ich zwei mal etwas gegessen habe, was mir schlecht getan hat? Ja es kann sein&#8230; ich weiß es nicht &#8211; aber auf jedem Fall, passiert es zum zweiten Mal diesen Monat. Vielleicht ist es auch &#8222;emotionell bedingt&#8220;, ich weiß es nicht &#8211; das Ganze wirkte nachher wie eine seelische Reinigung, auch wenn es äußerst unangenehm war. Ich mußte nicht nur brechen sondern inzwischen auch erleichtert weinen. Nachher war alles wieder klar und ruhig. Ich legte mich in die Badewanne hin und war nur unendlich dankbar, daß der Körper wieder balanciert war.</p>
<p>Davor war ich ganz klar nur verwirrt und durchgedreht: kein Wunder, daß es mir sogar schlecht davon wurde. Ich weiß gar nicht, was ich hier veranstalte, aber etwas stimmt nicht. Diese Übelkeits-Ereignisse sind kein Zufall.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Am Abend kamen zwei Leute vom kleinen Ensemble für eine Musikprobe. Wir übten lange und es tat gut. Es machte Spaß, Bach zu spielen. Bei Barrockmusik kann man immer spontan zwischen den Noten etwas neues ausdenken, und das macht richtig Spaß.</p>
<p>Jetzt bin ich schön müde und will nur schlafen gehen. Da is keine Kraft, tiefer zu schreiben. Heute bleibt alles nur an der Oberfläche. Ich habe einen Brett vor dem Kopf.</p>
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		<title>Einladung zu Weihnachten</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2009/12/22/weihnachteneinladung/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 08:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute rief J. an und lud mich zu Weihnachten zu ihr ein (ich habe bei ihr am 2002 gewohnt und seitdem, ist eine Freundschaft mit ihr und ihrem Mann D. entstanden). Das Gespräch war nett und ungezwungen, bis es zu der Einladung kam. Ich sagte ganz offen, daß ich kein Weihnachten feiern wollte. Erstmal war [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4551&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute rief J. an und lud mich zu Weihnachten zu ihr ein (ich habe bei ihr am 2002 gewohnt und seitdem, ist eine Freundschaft mit ihr und ihrem Mann D. entstanden). Das Gespräch war nett und ungezwungen, bis es zu der Einladung kam. Ich sagte ganz offen, daß ich kein Weihnachten feiern wollte. Erstmal war Verständnis da und langsam nahm ich doch ein leichter &#8211; und hartnäckiger! &#8211; Schatten bei allem, was sie sagte. Es war so: &#8222;Ja klar brauchst Du nicht Weihnachten feiern, ich kann das verstehen &#8211; aber komm doch, bei uns ist immer so schön und wir werden eh nicht wirklich feiern! Es geht nur um das sich Treffen und zusammen Sitzen&#8220;. Am Ende war sogar der Satz: &#8222;Du musst kein zweites Mal am Weihnachten da allein sitzen.&#8220; Da wurde es klar, ich werde nicht ernst genommen. Ich sagte: &#8222;Ich muß nichts, ich darf. Ich darf so machen wie ich es fühle, und das ist unabhängig davon, was andere denken.&#8220; Sie nahm das an und wir verblieben so, daß ich am 24. anrufen kann, und spontan sagen, ob ich komme.</p>
<p>Ich weiß schon, daß ich nicht kommen werde. Ich brauche mich nicht spontan entscheiden, ich weiß es schon hier und jetzt.</p>
<p>Ein Unbehagen ist da.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>Ich rief gerade J. an und sagte, daß ich nicht kommen werde. Das war nicht so schwierig, wie ich mir vorher vorgestellt habe. Da war sofort etwas wie &#8222;Verständnis&#8220; (obwohl es offensichtlich eher &#8222;kopfbedingt&#8220; war). Dann kam wieder die Aussage, ich könnte es immer noch spontan entscheiden usw. Es war aber dann kein Problem mehr für mich &#8211; das Thema ist jetzt klar und erledigt. Ich fühle mich in Ordnung.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/4551/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4551&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>B. und eine neue Welt</title>
		<link>http://selbstbeobachtung.wordpress.com/2009/12/21/b/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 21:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich &#8222;frei genommen&#8220; und den Tag mit B. verbracht. Eine Sache ist da: ich sehe ihn jetzt mit anderen Augen und lerne ihn praktisch neu kennen &#8211; es ist erstaunlich, daß ich ihn vorher nicht wirklich gekannt habe, trotz körperlicher Nähe (auch das verändert sich). Ich schaue ihn jetzt in die Augen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4541&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute habe ich &#8222;frei genommen&#8220; und den Tag mit B. verbracht. Eine Sache ist da: ich sehe ihn jetzt mit anderen Augen und lerne ihn praktisch neu kennen &#8211; es ist erstaunlich, daß ich ihn vorher nicht wirklich gekannt habe, trotz körperlicher Nähe (auch das verändert sich). Ich schaue ihn jetzt in die Augen und sehe mehr als nur Augen. Er ist nicht mehr der B., von wem ich ein bestimmtes Bild hatte (jung, nett, hübsch, unkompliziert, naiv, geduldig, offen, etc.), sondern jemand mit einer anderen Tiefe, die mich interessiert und reizt. Ich sehe auch, daß bestimmte Sachen mich bei ihm völlig irritieren &#8211; Sachen, die ich vorher unterdrückt habe, die aber jetzt einfach unangemeldet hochkommen. Es ist auch ein Vergnügen, laut mit ihm zu lachen und auch manchmal mit nassen Augen anschauen. Aber das, was ich am meisten jetzt schätze, ist das friedliche Schweigen, das manchmal auftaucht. Das ist eine völlige neue Welt für mich. Ich merke auch, daß ich diejenige bin, die das Schweigen eher unterbricht &#8211; wenn ich aber dem Drang nicht folge, öffnet sich ein neues Feld der Möglichkeiten. Das zu erleben ist ein Geschenk. Ich glaube, daß ich B. jetzt langsam begegne, wie er bloß ist. Das hat auch wahrscheinlich damit zu tun, daß es mir immer weniger wichtig ist, wie er oder andere mich sehen.</p>
<p>Es ist interessant: diese &#8222;Rücksichtlosigkeit&#8220; ist genau die, die den Kontakt ermöglicht. Alles andere waren nur Projektionen von Projektionen. Wenn ich nicht mehr so darauf fixiert bin, wie ich wirke und wie ich ankomme, fange ich an, die Welt neu zu sehen.</p>
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		<item>
		<title>Beim Laufen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute beim Laufen erlebte ich Moment von tiefer Freude. Es überraschte mich zu merken, daß ich mit einem Lächeln im Gesicht lief. Die Sonnenstrahlungen durch die Bäume, die süße kalte Luft, der glänzende Schnee &#8211; das alles wirkte in mir wie eine Massage in allen Sinnen. Ich atmete tief ein und hatte dabei Glückshormonen, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4539&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute beim Laufen erlebte ich Moment von tiefer Freude. Es überraschte mich zu merken, daß ich mit einem Lächeln im Gesicht lief. Die Sonnenstrahlungen durch die Bäume, die süße kalte Luft, der glänzende Schnee &#8211; das alles wirkte in mir wie eine Massage in allen Sinnen. Ich atmete tief ein und hatte dabei Glückshormonen, die deutlich zu spüren waren.</p>
<p>Als ich wieder zu Hause war, probierte ich neue Übungen aus. Dabei nahm ich den Körper anders war: er war weich, warm, durchblutet und vital.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/selbstbeobachtung.wordpress.com/4539/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4539&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Verlegenheit und Träume 3</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich versuche mich gerade daran zu erinnern, was bei mir so peinlich bei dem erotischen Erlebnis von vorgestern war. Das Thema ist offen und unklar, ich möchte hier weiterforschen.
Ich schließe meine Augen und spüre die Schamgefühle wieder. Sie beziehen sich gar nicht auf die selbsterotische Erlebnis. Das, was mich in Verlegenheit versetzt, ist etwas anderes: es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=selbstbeobachtung.wordpress.com&blog=4390652&post=4522&subd=selbstbeobachtung&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich versuche mich gerade daran zu erinnern, was bei mir so peinlich bei dem erotischen Erlebnis von vorgestern war. Das Thema ist offen und unklar, ich möchte hier weiterforschen.</p>
<p>Ich schließe meine Augen und spüre die Schamgefühle wieder. Sie beziehen sich gar nicht auf die selbsterotische Erlebnis. Das, was mich in Verlegenheit versetzt, ist etwas anderes: es ist Gier. Es ist äußerst unangenehm darüber zu schreiben &#8211; hier treffe ich eine Wunde.</p>
<p>Ich habe schon mehrmals heimlich ein süchtiges Verhalten am Werk bei mir wahrgenommen (in vielerlei Hinsichten: Arbeiten, Sport machen, Sex haben, Essen, Musik hören, Reden, etc.). Innerlich wußte ich, daß diese Verhaltensweise etwas mit Gier zu tun hatten, ich wollte aber nicht weiternachschauen. Obwohl die Meldung da war &#8211; wie eine Schatzkarte, die das Leben einfach so offenbarte -, ignorierte ich sie vollständig und machte mich maschinell weiter zur Sklavin meiner Süchte. Da die Süchte sich immer änderten und für anderen gar nicht auffällig waren, konnte ich sie immer gut vor mir selbst verstecken. Ich wurde also nur mit der Wahrheit konfrontiert, in Momenten von &#8222;Gewissensbisse&#8220; &#8211; als ich heimlich doch wußte, daß ich nur zwanghaft befangen in meinem Verhaltensweise war, wegen eigener Schwäche. Weil es unangenehm ist, das anzuschauen und ich die Niederlage nicht fühlen möchte, schiebe ich die Botschaft immer vor mir weg und verpenne die Chance, darüber hinauszugehen.</p>
<p>Es ist wirklich erstaunlich für mich zu sehen, in wie viele verschiedenen Situationen ich mich zu etwas &#8222;gezwungen&#8220; fühlte, als ob gar keine andere Möglichkeit vorhanden wäre &#8211; nur weil ich meine eigene Verantwortung unterdrückte oder v<em>or mir selbst verheimlichte</em>.</p>
<p>Die Bezahlung für Freiheit ist Ehrlichkeit zu mir selbst. Hier fängt es erst an.</p>
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