Das Kamel
Ich bin mit einer Gruppe im Urlaub unterwegs. Es ist noch früh morgens. Ich habe Schlafstörungen und bin verwirrt. Das Telefon klingelt laut. Es ist die Polizei (oder vielleicht sogar eine Art Tierschutzpolizei). Sie haben ein Kamel auf der Straße gefunden und es gibt Gerüchte, daß es mir gehört. Um den Hals des Kamels hängt noch ein Zettel mit meiner Telefonnummer und dem Satz: „Falls dieses Kamel Hilfe brauchen soll, bitte anrufen: “ Ich antworte „Ja, ich kenne das Kamel. Es gehört mir nicht, aber ich kenne es schon lange. Soll ich dahin fahren?“ Auf dem Weg zur Polizeidienststelle bin ich etwas genervt und sauer. Der Kamel ist eine Mischung von Tier und Mensch: Ein alter Freund von mir, der immer wieder viel zu wenig trinkt und der Weg nach Hause nicht mehr finden kann, weil es ihm schwindelig wird. Ich bin sauer, weil ich schon tausend Mal die Situation erlebt habe und keine Lust mehr darauf habe, auf Rettung des Kamels kommen zu müßen. Auf dem Weg entscheide ich mich, daß es das letzte Mal ist, daß ich seine Probleme lösen werde. Es reicht mir!
Deutung: Das Kamel bin ich selber, in mein Verwirrtheit-Modus. Das Wasser, das von dem Kamel nicht getrunken wird, steht für Selbst-Besinnung: Das Innehalten in dem Moment der Zerstreuung. Ich glaube aber, daß mehr dahintersteckt.
Caraca, as aftas ardem doem! hahaha, não entendi nada, mas adorei sua visita ao meu blog.
Beijos e volte sempre.