Falsche Rücksichtnahme

2009 Januar 26
by Daniela

Die beiden letzten Einträgen stellen eine Asymmetrie dar: der Traum erinnert mich daran, daß ich mich selber gelogen habe und das Gespräch zeigte mir den Geschmack des Selbstvertrauens. Zwei ganz verschiedene Situationen. Jetzt fehlt es mir, die erste Situation zu beschreiben, die ich erst jetzt erkannt habe.

Gestern in der früh, bevor B. und S. gingen, redeten wir ein wenig. Wir waren alle müde von der vorherigen Nacht. Während des Gespräches merkte ich, wie ich nicht alles sagte, was ich fühlte. Da die Offenheit dafür nicht vorhanden war, verstellte ich mich und verleugnete ich meine Empfindungen. Als sie gingen, wußte ich ganz genau, daß ich gelogen hatte.

Genau mit Menschen die mir wichtig sind, ist es am schwierigsten, ehrlich zu sein. Wenn falsche Rücksichtnahme die Kontrolle übernimmt, kommt nichts mehr Echtes heraus. Wegen das, was wir Rücksichtnahme nennen, wird das Sehen von dem Handeln unbarmherzig getrennt und die Wahrheit geopfert.

Nachher habe ich Alpträume, die mich darauf hinweisen, daß sowas nicht stimmen kann.

  1. 2009 Januar 27

    oh, darin erkenne ich mich wieder! ich freue mich, auf dein blog gestoßen zu sein.

  2. 2009 Januar 28
    Daniela Permalink

    Hi Sumpffuss, danke! Gruß.

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