Veränderlichkeit X Unveränderlichkeit

2008 Oktober 20
by Daniela

Heute habe ich Leichtigkeit mehrere Male empfunden. Die Studentenbroschüre ist fertig. Der Körper ist gesund. Die Wohnungssuche hat eine Ende.

Ich habe heute eine Wohnung zusammen mit M. angeschaut. Das Haus war besonders schön. Oben auf dem Berg, mit dem besten Blick F.s., hatte das Wohnzimmer viel Licht, Flair und noch einen alten Schwedenofen. Leider waren die Zimmer für eine WG nicht so gut geeingnet. Ein Zimmer war in einer Galerie und hatte keine Tür. Ich habe gleich gedacht, daß es mit der Privatsphäre nicht so gut funktionieren würde. Die Wohnung war zwar wunderschön, aber nichts für mich. Als ich nach Hause kam, vermittelte mir meine Vermieterin, daß ein Interessent sich für die Wohnung entschieden hat und ich in meinem Zimmer bleiben darf, für das gleiche Geld, daß ich heute bezahle.

Ich bin froh, daß ich nicht mehr unter Druck bin und mir den Stress einer Wohnungssuche sparen kann. Andererseits habe ich doch schon die Idee gemocht gehabt, wieder meine Tür zu einer Veränderung öffnen zu dürfen.

Veränderungen machen mir nicht so viel Angst. Ich mag sie sogar sehr. Was mir Angst macht ist Beständigkeit, Standhaftigkeit, Konstanz, Dauerhaftigkeit. Ich habe Angst vor der Leere.

Es ist jetzt spät und ich habe keine Lust, mich da tiefer hineinzubohren. Ich gehe jetzt schlafen und schaue, daß ich morgen nicht so spät zum Schreiben komme.

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