Angst vor Vergewaltigung

2008 August 24
by Daniela

Ich bin in einem Hotel in Griechenland mit S. Wir sind müde nach so viel Party und wollen schlafen gehen. S. liegt schon und das Telefon klingelt. Es ist meine Mutter und sie ist sehr nervös. Sie sagt: „Dani, versucht so schnell wie möglich raus aus dem Zimmer. Wir haben hier in den Nachrichten gehört, daß Frauen ständig in Hotels in G. vergewaltigt werden.“ Ich bin ganz verwirrt und kann es kaum glauben. Ich kriege aber Angst. Gleichzeitig klingelt das Handy. Es ist M.: „Du und S. müßen sofort weg da.“ Ich sehe die Tür sich öffnen und ein Mann kommt rein. Ich versuche zu schreien aber kein Ton kommt raus. In Sekunden weiß ich, daß Vergewaltigung einer meiner größten Ängste ist. Ich kann nicht atmen. Ich habe so viel Angst, daß es überall brennt. Ich wache auf“.

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Als ich aufgewacht bin, wußte ich nicht mehr, wo ich bin. Ich hatte Lust zum Weinen, als ich bemerkt habe, daß ich ganz sicher in meinem Zimmer war. Alles unter Kontrolle.

Ich fühle mich so sicher in F., daß ich sogar die Wohnungsschlüßel draußen an der Tür stecken lasse. Es ist ungewöhnlich für jemand der 7 Jahre in SP gewohnt hat und reale Gefahrsituationen erlebt hat. Aber hier habe ich keine Bedenke, daß mir etwas passieren könnte. Obwohl ich theoretisch weiß, daß es doch möglich ist, denke ich einfach nicht daran. Ich schätze so, daß ich allein in der Nacht spazierengehen darf. Ich kann auch bis spät im Institut bleiben und allein nach Hause radeln, ohne Angst zu begegnen.

Heute nachdem ich wieder ruhig war, habe ich gedacht, daß ich die Schlüßel an der Tür wirklich nicht mehr stecken lassen muß. Ich kann nicht durschauen, warum ich das jetzt geträumt habe.


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